Band 123 der Reihe "Naval Fighters". Der Erfolg von Grumman mit seiner berühmten JRF/G-21 "Goose" war so groß, dass Grumman die Notwendigkeit einer kostengünstigeren, kleineren Version erkannte, die sich an kleinere Unternehmen, Führungskräfte, Prominente und Sportler richtete. Daraus entstand die G-44 "Widgeon". Sie kostete etwa 30.000 Dollar, was der Hälfte des Preises einer "Goose" entsprach. Bis zum 7. Dezember 1941 wurden 30 Exemplare für zivile Kunden gebaut, von denen die meisten anschließend in den Dienst der USAAC oder der Civil Air Patrol gestellt wurden. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bestellte die Küstenwache 25 Exemplare als J4F-1, die sich von der G-44 dadurch unterschieden, dass sie anstelle einer Kabinentür eine Streckluke im oberen Rumpf hatten. Während des Krieges setzte die USCG diese und 11 J4F-2 der Marine für U-Boot-Patrouillen ein. Außerdem wurden 12 Maschinen von Portugal gekauft, 131 J4F-2 mit Kabinentüren gingen an die Marine, 17 wurden im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes als "Gosling" an England verliehen und eine wurde von Paraguay erworben. Brasilien erhielt ebenfalls 14 J4F-2. Nach dem Krieg wurden "Widgeons" auch vom thailändischen und israelischen Militär eingesetzt.