Die letzten Monate des Jahres 1914 waren das blutigste Intervall in einem berühmt-berüchtigten blutigen Krieg, eine Zeit des Tötens. Sie endeten mit der ersten Schlacht von Ypern, einem Kampf in Westflandern, Belgien, dessen Bedeutung zu lange übersehen wurde. Robert Cowleys Bericht über diese entscheidende Zeit beschreibt, wie die deutschen Armeen in Frankreich nach Norden vorstießen, um die Häfen am Ärmelkanal zu erobern und England aus dem Krieg zu werfen - und nur durch eine brillante Improvisation einer Handvoll verzweifelter britischer, französischer und belgischer Truppen aufgehalten werden konnten. In einer erneuten Untersuchung von Ereignissen, die schon zu lange festzustehen schienen, kombiniert Cowley ein breites Spektrum an Quellenmaterial mit scharfen Porträts sowohl von militärischen Führern als auch von den Männern, die sie anführten. Wir folgen Albert von Belgien, dem letzten Kriegerkönig der Welt, dem französischen General Ferdinand Foch, einem ehemaligen Professor für Militärwissenschaft, und Hendrik Geeraert, einem alkoholkranken Kahnführer, der Alberts buchstäblich letzten Versuch durchführte. Viele weitere denkwürdige Figuren tauchen auf, darunter Sir John French sowie ein junger Adolf Hitler und Winston Churchill. Das gewaltige Gefecht von vier Armeen in Flandern war ein Wendepunkt, der das Wesen der modernen Kriegsführung unwiderruflich veränderte. In diesem Bericht, der auf 30 Jahren Recherche basiert und an Barbara Tuchmans "The Guns of August" anknüpft, schildert Cowley detailliert die wichtigen Entscheidungen, die den Ausgang des Ersten Weltkrieges bestimmten - der möglicherweise an einem einzigen, außergewöhnlichen Nachmittag entschieden wurde.