Im Januar 1945 startete die Rote Armee eine gewaltige Offensive über die Weichsel, um die Wehrmacht aus Polen zu vertreiben. Damit wollte sie sich die Startlinie für eine Operation sichern, die schließlich zur Einnahme Berlins und zum Ende des Krieges führen sollte. Doch wie Prit Buttar fachkundig darlegt, waren noch andere Aspekte im Spiel. Stalin war entschlossen, die Grenzen der Sowjetunion weiter nach Westen zu verschieben, das von den Zaren verlorene Land zurückzugewinnen und sich riesige industrielle und mineralische Reichtümer zu sichern. Während die alliierten Mächte über das Schicksal Polens verhandelten, durchbrach die Rote Armee die deutschen Linien und befreite Auschwitz, während die SS die Insassen der Konzentrationslager in einer Reihe von Todesmärschen auf gefrorene Straßen trieb. Die Wehrmacht schlug verzweifelt zurück und startete ihre letzte große Panzeroffensive an der Ostfront. Sie wurde im Februar 1945 von der deutsch-polnischen Grenze aus gestartet und zwang die sowjetischen Truppen am Oderufer zum Stillstand, bevor sie auf Berlin vorstießen. Geschrieben von einem anerkannten Experten für die Ostfront und gespickt mit Berichten aus erster Hand, ist dies ein Bericht über die strategischen Ziele, sowohl militärisch als auch politisch, von Stalin, seinen Generälen und ihren Armeen, als sie ins Deutsche Reich eindrangen, und über die deutschen Streitkräfte, die sich ihnen in den Weg stellten.