Innerhalb von zehn Jahren, zwischen 1939 und 1949, entwickelte sich die UdSSR von einer isolierten Nation zu einer Supermacht, die den Vereinigten Staaten ebenbürtig war. Für ihre Führer war der Zweite Weltkrieg geprägt von Opferbereitschaft und Heldentum. Für das Volk war diese Zeit jedoch von großen Katastrophen geprägt: die Shoah, die Hungersnot von 1946-1947, der Bürgerkrieg in der Ukraine und in den baltischen Staaten. Dieser "Große Vaterländische Krieg", den Stalin und seine Nachfolger zu verherrlichen suchten, forderte mehr als 26 Millionen Opfer. In diesem historischen Fresko beleuchtet Alexandre Sumpf alle Aspekte des Konflikts und konzentriert sich dabei sowohl auf die militärischen Ereignisse als auch auf das Verständnis dieses Jahrzehnts des Krieges durch diejenigen, die ihn erlebt haben, vom Obersten Sowjet bis zu den Schluchten von Babyn Jar. Ein Werk, das sich auf zahlreiche Zeugenaussagen und unveröffentlichte Archivdokumente stützt.