Die Aufgabe der Kürassiere besteht darin, die ihnen gegenüberstehenden Infanteriebataillone durch ihren Ansturm zu desorganisieren; sie stürzen sich wie eine lebende Eisenmasse auf sie. Bei ihrem Anblick hallt der Ruf "Da kommen die Kürassiere!" von Reihe zu Reihe und kündigt dem Feind seine Niederlage an... Nachdem in den ersten Tagen des Jahres 1808 provisorische Regimenter der schweren Kavallerie in Spanien einmarschiert waren, beschloss Napoleon, ein endgültiges Regiment zu bilden. So entstand am 21. Oktober 1808 das 13. Kürassierregiment. Es wird sich auf der Halbinsel durch seine beeindruckende Kampfkraft und die Auslösung zahlreicher Fluchtbewegungen einen Namen machen. Die Kürassiere erlangen einen so guten Ruf, dass das Kommando der Stadt Saragossa einen Erlass veröffentlicht, der jeden Spanier mit der Todesstrafe belegt, der es wagt, "Da kommen die Kürassiere!" zu rufen. Der Autor erzählt auf 500 Seiten die Geschichte der französischen Kürassiere in Spanien von 1808 bis 1813: die Bildung von drei provisorischen Regimentern Ende 1807, die Gründung des 13. Kürassierregiments aus dem ersten dieser Regimenter, die Zerschlagung des zweiten nach der Schlacht von Baylen und die Auflösung des dritten nach dem Feldzug in Barcelona, dann die Feldzüge des 13. Kürassierregiments unter dem Befehl von Marschall Suchet bis zur Rückkehr nach Frankreich Anfang 1814. Das Werk fährt fort mit der Erzählung des Feldzugs des Regiments in der Armee von Lyon im Jahr 1814 und des Feldzugs seiner 5. Schwadron mit Napoleon in Deutschland im Jahr 1813 und anschließend in Frankreich im Jahr 1814. Die verschiedenen Ereignisse und Schlachten werden natürlich ebenso beschrieben wie ihr glückliches oder unglückliches Alltagsleben, dank umfangreicher, oft unveröffentlichter Auszüge aus Memoiren. Diese detaillierte und lebendige Erzählung wird ergänzt durch die Dienstakten der rund hundert Offiziere, die dem 13. Kürassierregiment zugeteilt waren.