Die Kompanie der berittenen Führer, die erste Garde Napoleon Bonapartes, wurde aus einer Handvoll Reitern gebildet, die ihm seit seiner Übernahme des Oberbefehls über die italienische Armee im Jahr 1796 als Eskorte dienten. Die Fußsoldaten gehörten zur Alpenarmee, als Bonaparte die Hälfte von ihnen nach Italien und die andere Hälfte vor der Einschiffung nach Ägypten zu sich rief. Unter dem Kommando des späteren Marschalls Bessières, fähig zu Überfällen und Sonderaufträgen, dienten diese Elitesoldaten auch als Reserve in Schlachten. Die Bergführer Bonapartes, die ihrem Oberbefehlshaber sehr verbunden waren, zogen 1796 und 1797 mit ihm in Italien und 1798 und 1799 in Ägypten in den Krieg. Später bildeten sie die berühmten Regimenter der berittenen und zu Fuß gehenden Jäger der Konsulengarde und später der Kaiserlichen Garde. Der Autor erzählt hier von den Ursprüngen und der Geschichte der Organisation und Ausbildung der Führer Bonapartes sowie von ihren Kämpfen in den Alpen, in Italien, Ägypten und Syrien. Olivier Lapray enthüllt auch die Identität und Herkunft von 338 dieser Männer, die Bonaparte seit dem Italienfeldzug dienten.