Die Messerschmitt Me 262 A-1a/WGr.21 war eine markante Variante des weltweit ersten einsatzbereiten Strahljägers; sie war mit Werfer-Granate 21-Raketenwerfern ausgestattet, die für den Einsatz gegen schwere alliierte Bomber konzipiert waren.
Der Bausatz basiert auf dem preisgekrönten Me 262 A-1a-Modell von Arma Hobby und enthält zusätzliche 3D-Druckteile, die den Bau einer der ungewöhnlichsten Einsatzvarianten dieses Flugzeugs ermöglichen.
Inhalt des Bausatzes
- Kunststoffmodellbausatz der Messerschmitt Me 262 A-1a im Maßstab 1:72 - Hochwertige Abziehbilder für zwei Markierungsvarianten - Masken für die Cockpithaube und die Räder - Fotoätzteile - Im 3D-Druck gefertigte WGr.21-Raketenwerfer samt Montageteilen - Kostenloser Code zum Herunterladen einer 3D-Datei für den eigenen Druck des Cockpit-Innenraums - Detaillierte Bauanleitung mit Bemalungshinweisen
Enthaltene Markierungsvarianten
Messerschmitt Me 262 A-1a, Grüne 1 der Stabsstaffel/JG 7, Werknummer unbekannt, Februar 1945, Rechlin. Das Flugzeug trägt die Kennzeichnung des Gruppenkommandeurs; diese Position wurde zu jenem Zeitpunkt von Major Gerhard Stamp bekleidet.
Messerschmitt Me 262 A-1a Grüne 3, Stabsstaffel/JG 7, Werknummer unbekannt, Februar 1945, Rechlin.
Über das Flugzeug
Die Messerschmitt Me 262 war der weltweit erste in Serie gefertigte Strahljäger, der zum Fronteinsatz kam. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 850 km/h war sie für die meisten alliierten Jäger mit Kolbenmotor praktisch unerreichbar. In der Endphase des Krieges entwickelte sie sich zur fortschrittlichsten Waffe der Luftwaffe gegen die strategische Bombenoffensive der Alliierten.
Die Einheit, die am engsten mit dem Kampfeinsatz der Me 262 verbunden war, war das Jagdgeschwader 7 Nowotny (JG 7) der weltweit erste Einsatzverband, der mit Strahlflugzeugen ausgerüstet war. Das Ende 1944 aufgestellte Geschwader operierte vorwiegend gegen amerikanische strategische Bomberverbände, die Ziele in Deutschland angriffen. Trotz Treibstoffmangels, technischer Probleme und der zahlenmäßigen Überlegenheit des Gegners erzielten die Piloten des JG 7 eine beachtliche Anzahl an Luftsiegen.
Ein Versuch, die Effektivität von Abfangeinsätzen der Me 262 zu steigern, war der Einsatz von WGr.21-Raketen (Werfer-Granate 21). Diese Waffe wurde entwickelt, um dicht geschlossene Verbände schwerer Bomber aufzubrechen. Die 21-cm-Raketen wurden aus unter dem vorderen Rumpf montierten Werfern abgefeuert. Sie sollten innerhalb oder in unmittelbarer Nähe eines Bomberverbands explodieren, die Besatzungen zu Ausweichmanövern zwingen und so einen anschließenden Angriff mit Bordkanonen erleichtern.
Obwohl diese Variante erst sehr spät erschien und nur in begrenzter Stückzahl zum Einsatz kam, zählt sie zu den markantesten und beliebtesten Modellbau-Versionen dieses berühmten Strahljägers der Luftwaffe.
Gruppe
Modellbau
Beschaffenheit
unbemalt, unmontiert (Bausatz, Kit)
Größe/Maßstab
Maßstab 1:72
Material
Kunststoff
Epoche
2. Weltkrieg und III. Reich
Nationalität/Ort
Deutschland
Zustand
Ladenneu
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