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Der mit wenigen Gefolgsleuten vom Schlachtfeld bei Yamazaki zu seiner Burg Sakamoto fliehende Mitsuhide durchquert einen Bambuswald. Eine Bande plündernder Bauern, die am Rande der Schlacht auf Beute hofften, greift sie an. Mitsuhide wird von der Bambuslanze eines Bauern tödlich in der Seite getroffen.
In Wahrheit weiß man nicht, wie Mitsuhide tatsächlich umkam. Ein geschlagener Fürst hatte auf dem Schlachtfeld Sepukku zu begehen. Indem man ihm eine Flucht und den Tod durch die Lanze eines Bauern unterstellt, setzt man den verhassten Usurpartor herab. Ungeachtet dessen, hat sich die Legende seines Todes im Bambuswäldchen tief im kollektiven Gedächtnis der Japaner verankert.
Eine der Schwachstellen von Rüstungen sind die Achselhöhlen. weitere effektive Trefferzonen wären die Wade, das Gesäß oder die Kehle. Ein Kämpfer, der einmal am Boden lag, brauchte relative lange, um wieder aufzustehen. Diese Sekunden konnten ihn das Leben kosten. Also war es bisweilen sinnvollenr, liegen zu bleiben und sich tot zu stellen und bis zum Ende der Schlacht zu warten.
Einige Erläuterungen zu den einzelnen Figuren
WEKO 52 Fürst Akechi Mitsuhide. Seine Originalrüstung ist nicht erhalten, wie das für die Verlierer der Sengoku-Zeit typisch ist. Im Nationalmuseum in Tokyo befindet sich jedoch eine Rüstung, deren Helm Akechi zugeschrieben wird. Über seiner prachtvollen Rüstung trägt er eine Jimbaori-Weste (Jimbaori=Feldlager-Überzieher). Zumeist ärmellos, sind diese in der Regel reich bestickt und tragen auf der Rückseite oft das Wappen des Clans oder des Lehnsherrn.
WEKO 53: Akechis persönlicher Bannerträger (uma-jirushi). Der Samurai-Bannerträger ist mit einer guten Reiterrüstung gewappnet, aber bereits verwundet. Er steht nur noch durch Stützen auf das Banner. Das Banner besteht aus zwei weißen Tuchbahnen, die hochrechteckig an einer Stange befestigt sind. Beide sind komplett in Streifen geschlitzt.
Das Uma-jirushi ist die persönliche Standarte eines Feldherrn und war immer in dessen Nähe.
WEKO 54: Fürst Toki Jurozayemon Mitsuchika, ein Verwandter des Mitsuhide und Herr von Schloss Fukuchiyama in Tamba. Er hat ein Nobori-Rechteckbanner mit dem Akechi-Wappen (Farben: hellblau und weiß) an seiner Rüstung befestigt. Neben ihm liegt ein toter Waffenbruder, ein Samurai, dessen Ende er beklagt. Auch Fürst Toki Jurozayemon Mitsuchika hat diesen Tag nicht überlebt.
WEKO 56 Der Ashigaru, das arme Opfer, ist unbewaffnet, weil ihm sein Schwert zerbrochen ist und deshalb voller Furcht.
WEKO 57 Der Bauernkrieger Kikuchiyo. Ein besser gerüsteter Bauer (Bandit) in Tatami-Faltrüstung mit Gesichts- und Unterschenkelschutz.
Laut drohend, angeberisch, aber sich jedoch voll bewusst, dass er besser vorsichtig sein sollte, denn die Zeit ist auf seiner Seite.
Diese Figur ist eine Hommage an die japanische Filmgeschichte. Die Vorlage ist Kikuchiyo (Mifune Toshiro) in Akira Kurosawas "Die Sieben Samurai". Bis auf den historisch belegten Nakamura Choubei sind auch die Namen der anderen Bauern diesem Film entlehnt.
WEKO 58 bis 64 Die Bauern sind ungerüstet. Mit geflicktem Gewand, Stirnband oder Strohhut, hin und wieder eine Flasche (ausgehöhlte Kürbisfrucht) oder Trinkwasserrohr. Dazu eine Sichel im Gürtel und primitiv mit Bambuslanzen bewaffnet. Sie hatten die Zeit, sich für ihren Beutezug frische Bambuslanzen vorzubereiten.
Die Bauersfrau trägt einen Kopfputz, eine Schürze und die Kimonoärmel sind hochgebunden.
Akechi Mitsuhide; * 10. März 1528 in Mino; 2. Juli 1582 Ogoruse) lebte zur Sengoku-Zeit (14671568) und diente als General unter dem japanischen Kriegsherren Oda Nobunaga.
Zeichnungen: Sascha Lunyakov
Gravur: Rolf Grünewald
In Wahrheit weiß man nicht, wie Mitsuhide tatsächlich umkam. Ein geschlagener Fürst hatte auf dem Schlachtfeld Sepukku zu begehen. Indem man ihm eine Flucht und den Tod durch die Lanze eines Bauern unterstellt, setzt man den verhassten Usurpartor herab. Ungeachtet dessen, hat sich die Legende seines Todes im Bambuswäldchen tief im kollektiven Gedächtnis der Japaner verankert.
Eine der Schwachstellen von Rüstungen sind die Achselhöhlen. weitere effektive Trefferzonen wären die Wade, das Gesäß oder die Kehle. Ein Kämpfer, der einmal am Boden lag, brauchte relative lange, um wieder aufzustehen. Diese Sekunden konnten ihn das Leben kosten. Also war es bisweilen sinnvollenr, liegen zu bleiben und sich tot zu stellen und bis zum Ende der Schlacht zu warten.
Einige Erläuterungen zu den einzelnen Figuren
WEKO 52 Fürst Akechi Mitsuhide. Seine Originalrüstung ist nicht erhalten, wie das für die Verlierer der Sengoku-Zeit typisch ist. Im Nationalmuseum in Tokyo befindet sich jedoch eine Rüstung, deren Helm Akechi zugeschrieben wird. Über seiner prachtvollen Rüstung trägt er eine Jimbaori-Weste (Jimbaori=Feldlager-Überzieher). Zumeist ärmellos, sind diese in der Regel reich bestickt und tragen auf der Rückseite oft das Wappen des Clans oder des Lehnsherrn.
WEKO 53: Akechis persönlicher Bannerträger (uma-jirushi). Der Samurai-Bannerträger ist mit einer guten Reiterrüstung gewappnet, aber bereits verwundet. Er steht nur noch durch Stützen auf das Banner. Das Banner besteht aus zwei weißen Tuchbahnen, die hochrechteckig an einer Stange befestigt sind. Beide sind komplett in Streifen geschlitzt.
Das Uma-jirushi ist die persönliche Standarte eines Feldherrn und war immer in dessen Nähe.
WEKO 54: Fürst Toki Jurozayemon Mitsuchika, ein Verwandter des Mitsuhide und Herr von Schloss Fukuchiyama in Tamba. Er hat ein Nobori-Rechteckbanner mit dem Akechi-Wappen (Farben: hellblau und weiß) an seiner Rüstung befestigt. Neben ihm liegt ein toter Waffenbruder, ein Samurai, dessen Ende er beklagt. Auch Fürst Toki Jurozayemon Mitsuchika hat diesen Tag nicht überlebt.
WEKO 56 Der Ashigaru, das arme Opfer, ist unbewaffnet, weil ihm sein Schwert zerbrochen ist und deshalb voller Furcht.
WEKO 57 Der Bauernkrieger Kikuchiyo. Ein besser gerüsteter Bauer (Bandit) in Tatami-Faltrüstung mit Gesichts- und Unterschenkelschutz.
Laut drohend, angeberisch, aber sich jedoch voll bewusst, dass er besser vorsichtig sein sollte, denn die Zeit ist auf seiner Seite.
Diese Figur ist eine Hommage an die japanische Filmgeschichte. Die Vorlage ist Kikuchiyo (Mifune Toshiro) in Akira Kurosawas "Die Sieben Samurai". Bis auf den historisch belegten Nakamura Choubei sind auch die Namen der anderen Bauern diesem Film entlehnt.
WEKO 58 bis 64 Die Bauern sind ungerüstet. Mit geflicktem Gewand, Stirnband oder Strohhut, hin und wieder eine Flasche (ausgehöhlte Kürbisfrucht) oder Trinkwasserrohr. Dazu eine Sichel im Gürtel und primitiv mit Bambuslanzen bewaffnet. Sie hatten die Zeit, sich für ihren Beutezug frische Bambuslanzen vorzubereiten.
Die Bauersfrau trägt einen Kopfputz, eine Schürze und die Kimonoärmel sind hochgebunden.
Akechi Mitsuhide; * 10. März 1528 in Mino; 2. Juli 1582 Ogoruse) lebte zur Sengoku-Zeit (14671568) und diente als General unter dem japanischen Kriegsherren Oda Nobunaga.
Zeichnungen: Sascha Lunyakov
Gravur: Rolf Grünewald
- Gruppe
- Flache Figur(en)
- Beschaffenheit
- unbemalt
- Größe/Maßstab
- Größe 30 mm
- Material
- Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
- Anzahl Teile
- 15
- Epoche
- Renaissance
- Zeit
- 1420 - 1590
- Nationalität/Ort
- Japan
- Zustand
- Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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