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Römische Legionen bestanden vom 6./5. Jahrhundert v. Chr. bis zum frühen 7. Jahrhundert n. Chr. In dieser langen Zeitspanne waren sie erheblichen Wandlungen in Stärke, Zusammensetzung, Ausrüstung und Einsatz unterworfen. In der Frühzeit Roms war Legion die Bezeichnung für das gesamte militärische Aufgebot Roms. Mit dem Wachstum Roms wurden dann zusätzliche Legionen aufgestellt. In den Wirren der Bürgerkriege wuchs die Zahl der Legionen auf etwa 70 mit oft verminderter Stärke. Die Legion der klassischen römischen Kaiserzeit wurde durch die Heeresreform des Gaius Marius ab 107 v. Chr. geprägt. Mit dieser Reform setzte sich auch die Wandlung der Legion von einer Wehrpflichtigen-Armee (wenn auch nicht im modernen Sinne) zur Berufsarmee durch; besiegelt wurde dieser Schritt durch den ersten Kaiser, Augustus, der um Christi Geburt ein stehendes Heer schuf, das überwiegend an den Grenzen stationiert war. In der Kaiserzeit lag die Gesamtzahl der Legionen dabei für lange Zeit bei etwa 30 Legionen. In der Spätzeit des römischen Reiches verloren die Legionen dann vor allem gegenüber der Reiterei an Bedeutung. Die Legionen schrumpften auf oft unter 1000 Mann, ihre Gesamtzahl wurde dabei aber verdoppelt. Im Westen verschwanden sie im Verlauf des 5. Jahrhunderts, in Ostrom dann endgültig im 7. Jahrhundert mit dem Übergang vom spätrömischen zum byzantinischen Heerwesen.
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