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Fast ein Jahrhundert lang kämpften Rom und das nordafrikanische Karthago in den drei Punischen Kriegen (264-146) um die Vorherrschaft im Mittelmeerraum, nach antikem Verständnis also um die Weltherrschaft. Nachdem Rom im Ersten Punischen Krieg (264-241 v. Chr.) die Frage der Beherrschung Siziliens für sich entschieden und Karthagos maritime Überlegenheit gebrochen hatte, brach der Zweite Punische Krieg (218-201 v. Chr.) wegen der Besitzungen beider Mächte in Spanien aus.

Dieser Krieg wurde am bekanntesten : Hannibals Alpenübergang nach Italien (218 v. Chr.), die katastrophale Niederlage der Römer in der Einschließungsschlacht bei Cannae (216 v. Chr.) und sein Erscheinen vor Rom (211 v. Chr.) sind seine Hauptereignisse. Trotz der Erfolge Hannibals wurde die Lage der Punier auf dem italienischen Kriegsschauplatz aufgrund mangelnder Unterstützung durch die Heimatstadt, wachsender Versorgungsschwierigkeiten und der erfolgreichen Ermattungsstrategie der Römer immer schwieriger. Inzwischen landete ein römisches Heer unter dem fähigen Cornelius Scipio in Nordafrika und schlug die Punier in der Schlacht auf den "Großen Feldern" (202 v. Chr.), worauf sie um Frieden baten. Als jedoch Hannibals abgekämpfte und zu großem Teil aus relativ unerfahrenen Rekruten bestehenden Armee ebenfalls in Nordafrika landete, schlug die Stimmung um. Hannibal, der den Kampfwert seiner Armee realistischer einschätzte als der karthagische Senat, warnte vergeblich und verhandelte auch mit Scipio. Er wurde zur Schlacht gedrängt. Auch sein Feldherrngenie konnte trotz aller taktischen Manöver die Unterlegenheit der Punier nicht ausgleichen. Bei Zama Regia (202 v. Chr.) wurde er von dem als Feldherrn ebenbürtigen Scipio, der hier den Beinamen "africanus" erwarb, vernichtend geschlagen. Hannibal entkam ins Exil, wo er 183 v. Chr. angesichts drohender Auslieferung an die Römer seinem Leben mit Gift ein Ende setzte.

Der Frieden (201 v. Chr.), den Rom nach dieser verlorenen Schlacht diktierte, war eine Hinrichtung des Konkurrenten: Karthago musste alle außerafrikanischen Besitzungen an Rom abtreten, die Flotte ausliefern, eine ruinös hohe Kriegsentschädigung zahlen. Aktivitäten außerhalb Afrikas waren verboten, für jeden Krieg in Nordafrika war die Zustimmung Roms einzuholen. Politisch entmündigt, erlangte Karthago trotzdem nochmals wirtschaftliche Bedeutung und wurde nach dem Dritten Punischen Krieg (149-146 v. Chr.) von den siegreichen Römern völlig ausgelöscht.
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