Die fünfmonatige Schlacht im Hürtgenwald (September 1944 Februar 1945) forderte bei der US-Armee mehr als 34.000 Opfer eine enorme Zahl. Dennoch haben Historiker ihr selten die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt, weshalb sie oft als "vergessenes Opfer" bezeichnet wird. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Es handelte sich nicht nur um einen der blutigsten und katastrophalsten US-Feldzüge des Krieges; seine strategische Bedeutung wurde zudem gleich zweifach in den Schatten gestellt: erstens durch Feldmarschall Montgomerys Operation Market-Garden, die durch die Einnahme mehrerer niederländischer Brücken einen Vorstoß nach Deutschland ermöglichen sollte, und zweitens durch den deutschen Überraschungsangriff Mitte Dezember durch die Ardennen die sogenannte Ardennenoffensive. Dieser hart erkämpfte und wohlverdiente Sieg der Alliierten überlagerte das Debakel, das sich keine 20 Meilen nördlich der Ardennen abspielte. Die 28. Infanteriedivision trug im Hürtgenwald die Hauptlast der Kämpfe und verlor 6.840 Mann an Gefallenen, Verwundeten und Vermissten. Doch trotz dieser Verluste spielte die Division eine entscheidende Rolle bei den umfassenderen Bemühungen der Alliierten, die deutschen Streitkräfte in der Region zurückzudrängen. Gestützt auf zahlreiche Augenzeugenberichte schildert das Buch die Geschichte des wohl zermürbendsten und verlustreichsten Kapitels dieser gewaltigen Anstrengung.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Zapotoczny Jr., Walter S.
Titel
The 28th Infantry Division in the Hürtgen Forest
Details
Englischer Text, 32 sw-Abb. 216 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
Forgotten Sacrifice
Fonthill Media Millview, Toadsmoor GL5 2TB Road, Stroud, Vereinigtes Königreich