Die Eroberung Englands durch die Wikinger zählt zu den düstersten und zugleich spannendsten Epochen der mittelalterlichen Geschichte; nur fünfzig Jahre vor der normannischen Eroberung stürzten dänische Heere gewaltsam die bestehende englische Monarchie. Diese bemerkenswerte, aber bislang wenig erforschte Ära war geprägt von politischen Intrigen und Gewalt sowie von erbitterten Nachfolgestreitigkeiten, Schlachten, Aufständen und Massakern. Am Ende dieser Entwicklung saßen zwischen 1013 und 1042 vier dänische Könige auf dem englischen Thron. Wikingerangriffe auf die Britischen Inseln hatten bereits im achten Jahrhundert begonnen und waren in weiten Teilen Westeuropas an der Tagesordnung. Doch mit der Herausbildung der Königreiche England und Dänemark im zehnten Jahrhundert nahmen die Heere an Größe zu, und es stand mehr auf dem Spiel. Zu Beginn des elften Jahrhunderts brachten dänische Anführer wie Thorkell der Hohe und König Sven Gabelbart die englischen Verteidigungskräfte an den Rand des Zusammenbruchs. Die dramatischen Jahre von 1013 bis 1016 waren von einem ständigen Hin und Her zwischen den dänischen Invasoren und den englischen Verteidigern geprägt, wobei die eine Seite zwar die Oberhand gewann, diesen Vorteil jedoch bald wieder einbüßte. Ende 1016 waren jedoch zwei englische Könige tot, und der dänische Prinz Knut hatte die Eroberung Englands gefestigt. Er und seine Söhne sollten dort eine Generation lang herrschen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Bender, Brandon M.
Titel
The Viking Conquest of England
Details
Englischer Text, 20 sw-Abb. 248 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
How Danish Monarchs Ruled from 1013-1042
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich