Die Serie besteht aus zwei Figuren, dem Ofen, Zubehör und einem Shiba Inu.
Um das Schwert rankt sich in Japan ein ganz besonderer Mythos, der das Schwert als Waffe bei Weitem übersteigt und es zum Kunstwerk werden ließ.
Die Schwertfeger-Kunst hatte bereits in der Kamakura-Zeit (1185¬1333) ihre Perfektion erreicht und konnte diese durch all die Jahrhunderte beibehalten. Die eigentliche Kunst bestand in der Metallbearbeitung und der Herstellung von Klingen im Allgemeinen, nicht nur der von Schwertern, die aber die wichtigsten Hiebwaffen waren. Den gängigen Stichwaffen, wie Lanzen, wurde nur deshalb weniger Aufmerksamkeit zuteil, weil diese in viel größerer Zahl benötigt und daher einfacher gestaltet wurden, während der Einsatz des Schwertes als Waffe seit jeher die Aura des Außergewöhnlichen besaß.
Die besondere Bedeutung des Schwertes beginnt mit dem frühen 17. Jahrhundert, als wegen der langen Friedenszeit eigentlich gar keine Kampfwaffe mehr benötigt wurde. Doch erst von da an wurde es zum Zeichen des privilegierten Rittertums. Samuraifamilien waren stolz, wenn sie aus alten Tagen ein Schwert, oder besser, die Klinge eines bekannten Meisters ihr eigen nennen konnten und hüteten solche Schwerter als kostbarste Schätze ihres Standes.
Zum technischen Wert gesellte sich das Symbolhafte der Waffe. Für den Samurai war das Schwert eine Art Kultgegenstand geworden, dessen tägliche Pflege der Besitzer immer selbst übernahm.
Als Schwertfeger (auch Schwerdtfeger) wird heute ein Schmied bezeichnet, der die Endmontage von Schwertern, Degen, Säbeln, Dolchen und ähnlichen Waffen vornimmt. Er setzt Klinge und Gefäß zusammen, schützt sie mit Fett gegen Korrosion und fügt sie in ihre Scheide.
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
5
Epoche
Mittelalter
Zeit
1185 - 1333
Nationalität/Ort
Japan
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
Thomas Körner Garzauer Chaussee 1a 15344 Strausberg Deutschland