Die Mirage F.1C entstand als Privatunternehmen der französischen Firma Dassault. Die französische Luftwaffe, die Armée de l'Air, hatte zwei Prototypen mit den Namen Mirage F.2 und Mirage F.3 bestellt, die mit einem JTF10-Triebwerk ausgestattet werden sollten. Dassault baute jedoch auf eigene Kosten einen weiteren Prototyp, der kleiner war als die beiden vorherigen und mit einem Atar 9K-Triebwerk ausgestattet war. Diese Maschine, für die man sich schließlich entschied, hob am 23. Dezember 1966 zu ihrem Erstflug ab, und die Produktionsmaschinen wurden als einsitzige Jagdflugzeuge (F.1C) und zweisitzige Schulflugzeuge (F.1B) in den Bestand der Armée de l'Air aufgenommen. Während ihres Einsatzes wurde eine Reihe von Maschinen durch den Einbau von IFR-Sonden aufgerüstet, wodurch die Version F-1C-200 entstand. Die französische Luftwaffe setzte auch eine spezielle Aufklärungs- und eine Bodenangriffsversion ein, die als F.1CR bzw. CT bezeichnet wurden, wobei letztere aus F.1-200 Maschinen umgebaut wurden. Insgesamt waren 246 aller Versionen bei den Franzosen im Einsatz. Der Typ wurde ins Ausland exportiert und war bei ausländischen Luftstreitkräften erfolgreich. In Europa flogen die Griechen und die Spanier die Mirage F.1C, in Südamerika gab es nur einen einzigen Betreiber, die Fuerza Aerea Ecuatoriana, aber in Afrika und Asien wurden die Mirage F.1C und B zu den Luftstreitkräften Gabuns, Südafrikas, Marokkos, Libyens, des Irans, Iraks, Jordaniens, Katars und Kuwaits und wurden in vielen Zusammenstößen auf der ganzen Welt eingesetzt, einschließlich der schusslosen Kämpfe griechischer Piloten gegen ihre türkischen Gegner, sowie französischer Militäraktionen im Tschad, ecuadorianischer Grenzscharmützel mit Peru, Kämpfe südafrikanischer Mirages gegen in Angola stationierte kubanische Kampfflugzeuge und die Liste könnte mit der Erwähnung des iranisch-irakischen Krieges enden, in dem die Mirages von beiden Seiten eingesetzt wurden. Und auch heute noch fliegt der Typ in mehreren Ländern.
Das fein detaillierte 1/72 Mirage EQ/ED Modell besteht aus nicht weniger als sieben Angüssen aus grauem Styrol, einem Anguss mit Klarsichtteilen und Resinteilen für die Exocet-Rakete und deren Mittelmast. Der Abziehbilderbogen bietet Markierungen für zwei Maschinen der irakischen Luftwaffe, die jeweils ein anderes Tarnschema tragen, sowie eine iranische und eine libysche Maschine.
Gruppe
Modellbau
Beschaffenheit
unbemalt, unmontiert (Bausatz, Kit)
Größe/Maßstab
Maßstab 1:72
Material
Kunststoff
Epoche
Moderne Armeen
Zeit
ab 1946
Nationalität/Ort
Irak
Zustand
Ladenneu
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