Im Jahr 1915 beherrschten die Eindecker Fokker E.I, E.II und E.III den Himmel über der Westfront. Doch ihre Vorherrschaft währte nicht lange, schon bald waren sie veraltet und hatten keine Chance gegen die neuen Doppeldecker-Jagdflugzeuge der Alliierten, die über eine viel bessere Leistung verfügten. Die deutschen Konstrukteure waren daher gezwungen, schnell einen geeigneten Ersatztyp zu finden. Martin Kreutzer, ein Fokker-Konstrukteur, brachte mehrere Varianten eines Doppeldecker-Jagdflugzeugs mit der Bezeichnung M.17 hervor, von denen eine später zur Serienreife gelangte und als Fokker D.II bekannt wurde. Er war mit einem synchronisierten Maschinengewehr bewaffnet, und die ersten der insgesamt 181 produzierten Maschinen kamen im Sommer 1916 an die Front und kämpften bis August 1917. Ab Ende 1916 wurden sie jedoch an weniger exponierten Frontabschnitten oder zur Verteidigung von Industriezentren gegen Bombenangriffe der Alliierten eingesetzt.
Der Bausatz enthält drei Angüsse aus Styrol, zwei davon in Short-Run-Standard, der dritte wird mit Metallformen hergestellt und bringt die kleinsten Teile des Bausatzes. Ein Fotoätzteilsatz und eine auf ein Stück Klarsichtfolie vorgedruckte Windschutzscheibe sind ebenfalls im Bausatz enthalten. Der Decalbogen ist für zwei Maschinen vorgesehen, die beide von Leutnant Fritz Grünzweig geflogen wurden, einem Jagdflieger, der auch als hervorragender Maler, Karikaturist und Possenreißer bekannt war. Seine Maschinen waren mit kunstvollen Mündern und Augen auf den Verkleidungen verziert und gehörten damit zu den auffälligsten aller Fokker D.IIs
Gruppe
Modellbau
Beschaffenheit
unbemalt, unmontiert (Bausatz, Kit)
Größe/Maßstab
Maßstab 1:32
Material
Kunststoff
Epoche
1. Weltkrieg
Zeit
1914 - 1918
Nationalität/Ort
Deutschland
Zustand
Ladenneu
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