Im Jahr 1912 bestellte das US-Militär einen neuen Lastwagen für die Bedürfnisse der Armee. Er sollte eine Ladekapazität von drei Tonnen haben und auch Artilleriegeschütze transportieren können. Die Four Wheel Drive Auto Company entwickelte bereits das Modell B, das schnell an die militärischen Anforderungen angepasst werden konnte. Natürlich war die Konstruktion der Maschine aus heutiger Sicht recht primitiv, aber zu dieser Zeit waren die meisten Fahrzeuge ähnlich oder sogar noch primitiver konstruiert. Beim Modell B befanden sich der Motor und der Fahrersitz direkt über dem Rahmen, was einen deutlichen Unterschied zu anderen Lkw-Modellen mit der klassischen Motorhaube darstellte. Später wurde eine solche Konfiguration des Lastwagens wiederum klassisch, doch zur Zeit seiner Entstehung war das Modell B wirklich innovativ. Bei gleicher Rahmenlänge hatte das Modell B eine größere Karosserie als die Motorhauben-Lkw und konnte auch mehr Fracht aufnehmen. Die Karosserie verfügte über Bögen zum Aufziehen einer Plane, Räder mit Speichen und Gummifelgen. Im Jahr 1915 entwarf die britische Maschinenbaufirma Vickers eine neue Kanone vom Kaliber 8 Zoll, die Haubitze BL Mk VI. Sie war im Wesentlichen eine konstruktive Modernisierung der vorherigen Mk V, wobei die wichtigsten Verbesserungen den hydraulischen Rückstoßmechanismus des Geschützrohrs betrafen. In Kampfsituationen betrug der Feuerbereich 4 Grad nach links oder rechts und bis zu 50 Grad Elevation. Der statische Teil des Geschützes hatte ein neues, moderneres Aussehen. Die Reichweite eines Schusses konnte fast 10 Kilometer erreichen, während das Gewicht des Geschützes im Vergleich zur Vorgängerversion um mehr als drei Tonnen geringer war. Um das Geschütz zu den Kampfstellungen zu schleppen, wurde es mit einem sperrigen Vorderteil, dem Limber, verbunden, der von einem Schwertransporter wie dem FWD-LKW oder einem Holt 75-Traktor gezogen wurde.