Von den Zeppelinen des Ersten Weltkriegs bis zu den großen Bombern des Zweiten Weltkriegs waren Militärflugzeuge anfällig für schnelle, wendige Abfangjäger. Um diesem Problem zu begegnen, wurden Begleitjäger eingesetzt, deren begrenzte Reichweite die Bomber jedoch oft ungeschützt ließ. Eine Lösung war der Einsatz von Verbundflugzeugen, bei denen größere Bomber kleinere Kurzstreckenjäger mitführten, die bei Bedarf gestartet und wieder eingefangen werden konnten. Zeppeline, die besonders anfällig für Abfangjäger waren, eigneten sich ideal für dieses Konzept. Während des Ersten Weltkriegs experimentierte Deutschland kurzzeitig mit dem Transport von Parasitenflugzeugen, während die Briten nach dem Krieg Versuche mit Luftschiffen wie His Majesty's Airship R-23 und R-33 durchführten, die Kampfflugzeuge wie die Sopwith Camel und die de Havilland DH.53 Humming Bird transportierten. Erfolgreiche Haken- und Rückholmanöver gelangen jedoch nur mit der Humming Bird. Die US-Marine und die US-Armee entwickelten dieses Konzept weiter. 1918 startete die Marine eine Curtiss JN "Jenny" von einem C-1-Blimp aus, und 1924 flog die Armee erfolgreich eine Sperry Messenger von einem Luftschiff der TC-Klasse aus. Die USA perfektionierten die Methode des Transports, Starts und Rückholens für die Luftschiffverteidigung und Aufklärung, insbesondere mit der USS Los Angeles, die Flugzeuge auf einer "Trapez"-Vorrichtung transportierte. Die Luftschiffe Akron und Macon mit internem Stauraum für Flugzeuge entwickelten diese Technik weiter und machten sie zu einigen der bemerkenswertesten Flugzeuge ihrer Zeit.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Wolf, William
Titel
Skyhookers
Details
Englischer Text, 175 sw-Abb. 312 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
An Illustrated History of Hook-on Aircraft and Their Dirigible Motherships
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich