Am 1. April 1945 starteten US-Truppen den größten amphibischen Angriff des Pazifikkrieges auf die stark verteidigte Insel Okinawa. Zur Unterstützung der Invasion beteiligte sich die USS West Virginia an der Bombardierung der verschanzten japanischen Verteidiger. Am Abend desselben Tages startete ein japanisches Flugzeug, eine Yokosuka MXY-7 Ohka, ein raketenbetriebenes Kamikaze-Flugzeug. Die West Virginia wurde von einer Ohka getroffen und war damit das erste Schiff, das durch eine solche Waffe beschädigt wurde. Zwölf Tage später wurde die USS Mannert L. Able als erstes Schiff durch eine Ohka versenkt. Der Einsatz der Ohka war eine verzweifelte Maßnahme Japans, als sich das Kriegsglück gegen das Land wendete. Diese bemannte Flugbombe war eine Weiterentwicklung früherer Kamikaze-Taktiken. Allerdings hatten auch die Deutschen ähnliche Waffen in Betracht gezogen. Bereits 1944 befürworteten Hitler nahestehende Persönlichkeiten wie Otto Skorzeny und Hanna Reitsch Kamikaze-Einsätze. Hitler genehmigte die Gründung der Leonidas Staffel, um diese Angriffe vorzubereiten, was zur Entwicklung der Messerschmitt Me 328 und der Fieseler Fi 103R, auch bekannt als Reichenberg, führte. Obwohl die Fi 103R im Oktober 1944 in Produktion ging, war sie aufgrund der sich verändernden Kriegsdynamik zum Zeitpunkt ihrer Einsatzbereitschaft bereits veraltet. Das Projekt wurde im März 1945 offiziell aufgegeben. Dieses Buch beschreibt detailliert die Entwicklung sowohl der Ohka als auch der Reichenberg.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Wolf, William
Titel
Hitler's and Hirohito's "Kamikaze" Flying Boms
Details
Englischer Text, 150 sw-Abb. 256 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Heroes of Doolittle's Raid on Japan in April 1942
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich