Eine der gefährlichsten Kampfaufgaben im Zweiten Weltkrieg war die der alliierten Flugzeugbesatzungen, die mit unbewaffneten Transportflugzeugen in feindliches Gebiet flogen, oft nur wenige hundert Meter über dem Schlachtfeld. Mit der Aufgabe, Fallschirmjäger abzusetzen und mit Truppen und Ausrüstung beladene Kampfgleiter zu schleppen, trotzten die Besatzungen dem Flakfeuer und den feindlichen Kampfflugzeugen, ohne die Möglichkeit, zurückzuschießen. Auf der Grundlage von Nachberichten, Briefen und persönlichen Tagebüchern versetzt "Sitting Ducks" die Leser in das Cockpit der C-47 und offenbart den außergewöhnlichen Mut dieser Besatzungen, die in den von Flakfeuer gespickten Himmel flogen. Die Besatzungen der C-47 hatten den Befehl, geradeaus und tief zu fliegen, keine Ausweichmanöver zu machen und "pünktlich und zielgenau" anzukommen. Bei jedem Einsatz waren sie leichte Beute. Unter ihnen waren Studenten, Landarbeiter und Verkäufer, von denen viele nie zurückkehren würden, deren Beitrag zum Krieg jedoch von entscheidender Bedeutung war. Ohne die entscheidenden Nachschublieferungen der C-47-Besatzungen hätte Patton die Ardennenoffensive und wohl auch den Krieg verloren. Ohne die Bereitschaft der C-47-Flugzeugbesatzungen, direkt über den Himalaya zu fliegen, hätte Japan den Krieg im Osten möglicherweise gewonnen. Der Autor Scott McGaugh verschafft diesen unbekannten Helden ihren rechtmäßigen Platz im Vermächtnis der "Greatest Generation".