Der Krieg an der Ostfront von 1941 bis 1945 war der größte anhaltende Luft-Boden-Konflikt in der Militärgeschichte und spielte eine entscheidende Rolle bei der Niederlage des Dritten Reiches. Diese Studie versucht, das Kommando und die Feldherrenschaft der Kriegsteilnehmer zu analysieren. Das Ausmaß des Konflikts war immens. Er dauerte über 46 Monate, beschäftigte in seiner Hochphase über 10 Millionen Soldaten und forderte etwa 15 Millionen militärische Todesopfer sowie etwa 20 Millionen zivile Todesopfer. Mehr als 50 Prozent aller deutschen Militärverluste zwischen 1941 und 1945 ereigneten sich dort, und als die Westalliierten im Juni 1944 in Frankreich einmarschierten, war die Wehrmacht bereits dezimiert. Wer waren die Generäle, die diese Feldzüge an der Ostfront führten? Die gängige Geschichtsschreibung zum Zweiten Weltkrieg konzentriert sich in der Regel auf einige wenige prominente Führer und ignoriert dabei die Masse der Kommandeure und Stabsoffiziere, die tatsächlich den größten Teil des Krieges gekämpft haben. Diese Studie des renommierten Ostfront-Historikers Robert Forczyk versucht, dieses Ungleichgewicht zu korrigieren. "Generalship on the Eastern Front" bietet einen objektiven analytischen Rahmen für die Bewertung der hochrangigen deutschen und sowjetischen Kommandeure an der Ostfront unter dem Gesichtspunkt der Führerschaft im Generalsrang und der Schlachtführung und untersucht insgesamt 54 deutsche und 140 sowjetische Offiziere.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Forczyk, Robert
Titel
Generalship on the Eastern Front, 1941–45
Details
Englischer Text, 16 Tafeln mit sw-Abb. 592 Seiten.