Als die Invasion Europas immer näher rückte, wurde darüber nachgedacht, wie die umfangreichen schweren Bomber der Alliierten zur Vorbereitung eingesetzt werden könnten. Nach vielen Kontroversen entschied man sich schließlich für den "Transportplan", bei dem das französische Eisenbahn- und Straßennetz (und damit die deutsche Logistikkette) ins Visier genommen wurde, um den deutschen Nachschub zum Landekopf in der Normandie sowohl vor als auch während der alliierten Invasion zu bremsen. In diesem Buch erläutert der Luftfahrtforscher Julian Hale auf der Grundlage neuer Archivrecherchen, wie diese entscheidende, gefährliche und oft spektakuläre Kampagne ablief. An diesem Feldzug, der von April bis Juli 1944 dauerte, waren schwere und mittlere Bomber der RAF und der USAAF beteiligt, wobei die Jagdbomber der 9. US-Luftflotte die Hauptrolle spielten. Die ersten Angriffe der strategischen Bomber auf die französischen Eisenbahnknotenpunkte waren bestenfalls teilweise erfolgreich. Mitte Mai 1944 wurde beschlossen, Brücken sowie den Straßen- und Schienenverkehr intensiv mit Jagdbombern anzugreifen, die hauptsächlich von der 9. US-Luftflotte eingesetzt wurden. Illustriert mit sorgfältig ausgewählten Fotos, spektakulären Schlachtenszenen sowie erläuternden Karten und 3D-Diagrammen erzählt dieses Buch, wie die alliierten Luftstreitkräfte den Weg zum D-Day ebneten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Hale, Julian/Turner, Graham
Titel
Normandy 1944. The "Transportation Plan" to cut D-Day communications
Details
Englischer Text, Paperback, Farbillustrationen von Kampfsituationen, Abb. aus der Vogelperspektive, 3D-Diagramme und Karten. 96 Seiten.