Es mag im Jahr 2012 schwer vorstellbar sein, aber in Großbritannien gab es einst eine Fülle von Flugzeugherstellern. Vor 100 Jahren wurde die Saat für viele von ihnen gelegt, als die Nachfrage nach Flugzeugen nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs an Fahrt gewann. Nicht alle überlebten nach dem Waffenstillstand, und das Unternehmen, um das es in diesem Buch geht, Supermarine, hielt sich nur mit Mühe und Not über Wasser und konnte sich erst Mitte bis Ende der 1920er Jahre als profitabler Flugzeughersteller etablieren.
Mit dem genialen Geist von Reginald Joseph Mitchell an Bord konnte das Unternehmen jedoch nichts falsch machen, und das berühmteste und bekannteste Produkt des Unternehmens war zweifellos die "Spitfire". Die kolossalen Aufträge für das Jagdflugzeug brachten das Unternehmen in der Nachkriegszeit auf einen stabilen Kurs, in dem wiederum andere Unternehmen auf der Strecke blieben. Nach dem Niedergang von Mitchell dürfen wir nicht den Mann vergessen, der den Staffelstab weiterführte: Joe Smith, der die "Spitfire" und die "Seafire" zu einer Maschine entwickelte, die zehn Jahre lang produziert wurde und schließlich in Korea ihren Dienst beendete. Smith stützte sich nicht nur auf die Entwürfe von Mitchell, sondern war auch für die "Spiteful", die "Seafang" und die "Attacker" verantwortlich, um nur einige zu nennen. Dieses Buch gibt den Lesern einen Einblick in die von Supermarine produzierten Flugzeuge und in diejenigen, die es nicht zur Serienproduktion geschafft haben, sowie in die Geschichte der Flugzeugfirma selbst.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Titel
Supermarine 1913-63
Details
Englischer Text, Paperback, zahlreiche sw-Fotos. 128 Seiten.