Als einer der drei britischen viermotorigen schweren Bomber, die den Kampf gegen Deutschland aufnahmen, trug die Handley Page Halifax nicht unwesentlich zur Zerstörung und endgültigen Kapitulation des Dritten Reiches bei. In den ersten Jahren nach ihrer Indienststellung im März 1941 konnte man jedoch wenig Gutes über die Halifax sagen. Es handelte sich um eine rundum schlechte Konstruktion von Großbritanniens berühmtestem Bomberkonstrukteur. Sie war sogar so schlecht, dass der Chef des RAF-Bomberkommandos sie aus dem Verkehr ziehen und die Produktion zugunsten der Lancaster umstellen wollte.
Für den Bau einer neuen Maschine fehlten jedoch schlichtweg Zeit und Geld. Stattdessen bemühten sich die Konstrukteure von Handley Page, das Flugzeug zu verbessern, und es dauerte gut zwei Jahre, bis sie Erfolg hatten. Das Warten auf die neue Halifax hatte sich gelohnt. Bis Ende 1944 sanken die Verluste der Halifax unter die der Lancaster, obwohl die Halifax bei einigen der großen Angriffe oft in der Überzahl war. Diejenigen, die die Halifax flogen und instand hielten, waren dem Typ weitgehend treu, insbesondere die Kanadier, die 15 Staffeln unterhielten. Nach Überwindung der anfänglichen Schwierigkeiten erwies sich die Konstruktion als ideal für andere Aufgaben: Schleppen von Lastenseglern, Truppentransporte, Unterbringung von Elektronik im Rumpf, um den Feind zu erschrecken, U-Boot-Patrouillenflüge, das Absetzen von Agenten und in der Nachkriegszeit das Fliegen der ersten zivilen Flugrouten in Europa und die Unterstützung der Verteidigung Berlins gegen die Russen. Dieses Buch lässt die Höhen und Tiefen der mächtigen Halifax Revue passieren und erzählt von ihrem Beitrag zum Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Titel
Halifax. From Front Line Bomber to Post-War Transport
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele sw-Fotos. 159 Seiten.