Band 5 der Reihe "A Time of Knights 400 CE to 1453 CE". Es ist seit langem üblich, dass Historiker mittelalterliche irische und schottische Soldaten als veraltet und schlecht ausgerüstet abtun. Von der Zeit der Statuten von Kilkenny bis zum Tod Heinrichs VIII. stellt "The Gaelic World at War" diese Annahmen frontal in Frage, indem es die Methoden der militärischen Organisation, Ausbildung, Bewaffnung und Taktik der irischen Führer des Spätmittelalters untersucht. Die gälischen Militärführer waren nicht so isoliert vom europäischen Mainstream, wie oft angenommen wurde. Irische und schottische Soldaten waren möglicherweise besser ausgebildet, ausgewählt und ausgerüstet als bisher angenommen. Die gälischen Armeen nahmen viele der Trends in Westeuropa auf. Anstatt rückständig und isoliert zu sein, erkannten die gälischen Armeen, dass sich die Welt um sie herum veränderte und dass sie mit diesen Veränderungen Schritt halten mussten. "The Gaelic World at War" stützt sich auf eine Vielzahl von Quellen und wird Reenactors, Modellbauer und Wissenschaftler ansprechen, da es eine neue Perspektive auf die Soldaten des spätmittelalterlichen Irlands bietet.