In "Churchill Cold War Warrior" nimmt der renommierte Militärhistoriker Anthony Tucker-Jones eine Neubewertung der vernachlässigten Nachkriegskarriere von Winston Churchill vor. Er erklärt, wie Winston in einem unachtsamen Moment versehentlich die Saat für den Kalten Krieg legte, indem er Stalin die Kontrolle über Osteuropa überließ. Berühmterweise warnte Churchill damals in Fulton vor der wachsenden Gefahr, die von dieser Aufteilung des Kontinents ausging.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte Winston Churchill etwas beweisen. Nachdem er 1945 von den Wählern verstoßen worden war, wollte er sich nicht zur Ruhe setzen, sondern ein zweites Mal Premierminister werden. Er wartete ab und beobachtete mit Bestürzung, wie Großbritannien sich aus Indien und Palästina zurückzog und die Ost-West-Konfrontation um Berlin überstand. 1951 setzte er sich schließlich durch und übernahm die Führung eines Landes mit drastisch schwindenden Kräften.
Churchill sah sich mit einer Welt in Aufruhr konfrontiert, mit einem eskalierenden Kalten Krieg, der sich in Korea zugespitzt hatte, und einem zerfallenden britischen Empire. Kommunismus und Nationalismus erwiesen sich als ein berauschender Cocktail, der die Flammen weit verbreiteter Konflikte anfachte. Er musste Rebellionen in Kenia und Malaya eindämmen, während er an Ägypten festhielt. Verzweifelt versuchte er auch, einen Dritten Weltkrieg und den Einsatz von Atomwaffen zu vermeiden, indem er die "Großen Drei" wieder zusammenführte.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Tucker-Jones, Anthony
Titel
Churchill Cold War Warrior. Winston Churchill and the Iron Curtain
Details
Englischer Text, 30 sw-Abbildungen. 224 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Frontline Books 47 Church Street, Barnsley S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich