Während des Münchner Abkommens im Jahr 1938 hatten die westlichen Demokratien vor allem alte Doppeldecker und einige wenige moderne Jäger in ihren Arsenalen: 50 "Hurricanes", 20 Morane-405 und 5 Fokker D.XXI. Frankreich und Großbritannien nahmen die Produktion von amerikanischen Flugzeugen auf und stornierten ihre Flugzeugexporte in kleine Länder.
Vielmehr sah man sich gezwungen, eigene "Panikjäger" mit der größtmöglicher Intelligenz und dem Können, die die Verzweiflung bietet, zu entwerfen und zu bauen. Als nichts den deutschen Vormarsch eindämmen konnte, entwickelten Frankreich, Großbritannien und die UdSSR mehrere Programme von "Not-Jagdflugzeugen", ebenso wie Australien, das sich mit ebenfalls unzureichenden Jagdflugzeugen der japanischen Expansion stellen musste. Als das Kriegsglück sich zu wenden begann, gingen ihrerseits die Achsenmächte dazu über "Panikjäger" zu entwickeln und zu bauen, wovon einige geradezu selbstmörderisch waren. Das vorliegende Buch enthält einige dieser verzweifelten Flugzeugentwicklungen aus den Kriegsjahren 1939-1945, die praktisch unbekannt sind und in Zeiten größter Bedrohung von Australien, Belgien, Bulgarien, Kanada, der Tschechoslowakei, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Japan, Jugoslawien, Lettland, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Schweden und der Schweiz entwickelt wurden.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Miranda, Justo
Titel
Enemy at the Gates. Panic Fighters of the Second World War
Details
Englischer Text, mit Diagrammen. 288 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Fonthill Media Limited Russell Strett GL5 3AN Strout Vereinigtes Königreich