Am Abend des 11. Februar 1942 startete die deutsche Kriegsmarine auf Befehl Adolf Hitlers und unter dem Decknamen "Unternehmen Zerberus" unterstützt durch die Luftwaffe eine waghalsige Operation. Nachdem sie nach Abschluss ihrer Handelskriegsunternehmungen im Atlantik Luftangriffen der RAF ausgesetzt gewesen waren, brachen drei der bedeutendsten Großkampfschiffe der Kriegsmarine die Schlachtkreuzer Scharnhorst und Gneisenau sowie der Schwere Kreuzer Prinz Eugen aus dem bretonischen Hafen Brest aus. In einem gewagten "Durchbruch" bei Tageslicht durchquerten sie den Ärmelkanal mit dem Ziel, die Häfen Wilhelmshaven und Brunsbüttel an der deutschen Nordseeküste zu erreichen. Die Operation wurde durch einen sorgfältig geplanten und ebenso kühnen Luftschutzschirm der Luftwaffe abgesichert, der unter dem Decknamen "Unternehmen Donnerkeil" lief. Die Luftwaffe setzte fast 300 Jagdflugzeuge und Bomber für diesen Einsatz ein; trotz heftiger Luftkämpfe an denen sich rund 675 Maschinen der RAF-Kommandos für Jagd-, Bomber- und Küstenflüge beteiligten konnten die Kriegsmarine und die Luftwaffe den "Kanaldurchbruch" zu Recht als Triumph verbuchen. In dieser Studie schildert der Luftfahrthistoriker Chris Goss den "Durchbruch" und dessen Ergebnisse aus der Sicht beider Seiten, wobei er sich auf zeitgenössische Berichte und Dokumente sowie auf neueste Forschungsergebnisse und Analysen stützt. Seine Darstellung wird durch Hunderte seltener Fotografien, farbiger Illustrationen und Karten ergänzt und ergibt zusammen die bislang detaillierteste und eindrucksvollste Schilderung der Unternehmen "Zerberus" und "Donnerkeil".
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Goss, Chris
Titel
"Cerberus" and "Thunderbolt"
Details
Englischer Text, sehr viele Fotos, Farbprofile, Großformat. 176 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Kriegsmarine's "Channel Dash" and the Luftwaffe's Triumph, 12 February 1942
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