Europa 13.-14. Jahrhundert In Erinnerung an alte heidnische Bräuche fanden sich im Mittelalter in der Nacht vor Walpurgis die Menschen zu einem besonderen Badefest zusammen. Die stärkende und heilende Kraft der wiederbelebten Natur sollte auf die Menschen übertragen werden. Unsere Serie zeigt einen badenden Ritter, der sich unter einer blühenden Linde von den Mägden verwöhnen lässt. Sie streuen wohlriechende Blüten in sein Badewasser, setzen ihm einen Blumenkranz auf das Haupt und reichen ihm einen Trank. Ein Knappe bringt unterdessen die Kleidung des Herrn, um sie nach altem Brauch mit dem Badewasser zu benetzen. So sollen die heilenden Kräfte den Gast auf seinem Weg begleiten. Inklusive Lindenbaum.
Zur Kulturgeschichte des Bades gehörend.
Pharmazeutische Zeitung: -Auszug - Besondere Heilkraft sollten nach damaligem (mittelalterlichem) Glauben die im Frühjahr genommenen Bäder die Maibäder besitzen. Das Maibad, in Gesundheits- und Volkskalendern als Ritual am Ende des Winters empfohlen, war immer ein Warmbad, oft mit einem Zusatz frischer Frühlingskräuter. »Alle bad seind gutt, besonders kreuter bad«, schrieb ein Chronist im 16. Jahrhundert. Ein voller Tag im Badezuber sollte die Gesundheit für ein ganzes Jahr erhalten. Alten Überlieferungen zufolge badeten manche Kranke tagelang ununterbrochen und schliefen sogar im Wasser.
Serienliste für 100/82 Nr. 100-1321 (1x) Magd, mit Weinkelch Nr. 100-1320 (1x) Magd, Blumen (Kräuter) streuend Nr. 100-1319 (1x) Rittersmann im Badezuber Nr. 100-1314 (1x) Magd mit Blasebalg, Wasserkessel auf Feuer Nr. 100-1312 (1x) Knappe Nr. 100-1311 (1x) Magd mit Blumenkranz Nr. 100-896 (1x) Linde
Gruppe
Flache Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt
Größe/Maßstab
Größe 30 mm
Material
Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
Anzahl Teile
7
Epoche
Mittelalter
Zeit
13. Jh. - 14. Jh.
Nationalität/Ort
Europa
Zustand
Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
Berliner Zinnfiguren e. K. Werner Scholtz Knesebeckstr. 88 10623 Berlin - Charlottenburg Deutschland