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Ida von Österreich war eine Markgräfin und Kreuzugsteilnehmerin. Das Kreuzzugsheer des französischen Herzogs Wilhelm IX. von Aquitanien hatte sich nahe Heraklea durstig in einen Fluss gestürzt. Die am Ufer lauernden Seldschuken fügten den unvorbereiteten Christen eine vernichtende Niederlage zu. Auch der Salzburger Erzbischof Thiemo und Ida von Österreich hatte "nach der frommen Erregung des Kreuzzuges verlangt" und sich diesem angeschlossen. Der Erzbischof starb im Kampf, ebenso Higo von Vermandois, ein Kreuzfahrer der ersten Stunde. Lediglich Wilhelm IX. gelang die Flucht. Vom Ende der Markgräfin erzählen die Chronisten nichts. Legenden berichten, sie sei als Gefangene in einen Harem gebracht worden. Der Zeitgenosse Ekkehard von Aura berichtet in seiner Chronik zum Jahr 1101 lapidar, die Markgräfin sei erschlagen worden.
Mit der Serie soll die Mannigfaltigkeit der Tross bildenden Teilnehmer symbolisch dargestellt werden.
Einige Erläuterungen zu den einzelnen Figuren
Kr 29,30 Viele Könige, Grafen, Barone, kurz der Adel, nahmen auch ihre Ehefrauen mit auf den Kreuzzug, inklusive eines kleinen Hofstaates. Hier dargestellt durch eine adelige Dame, Ida von Österreich, und einem Spielmann.
Kr 32 Der Wanderprediger repräsentiert die Teilnahme des Klerus am Kreuzzug und verdeutlicht gleichzeitig, dass die Kreuzzüge auch als Pilgerfahrten, wenn auch bewaffnet, bezeichnet wurden.
Die Rolle der Wanderprediger, die im Vorfeld des ersten Kreuzzugs als Werber für die Teilnahme durch die Lande gezogen waren, übernahmen, ebenso wie bei allen späteren Kreuzzügen, die Zisterziensermönche.
Kr 33, 35, 36 Männer, oft nur leicht bewaffnet, die ihre Habseligkeiten mit sich schleppen und im Feldlager ihre Tätigkeit als Handwerker oder einfacher Lagerarbeiter ausübten.
Kr 31, 34 Familie mit Kindern. Vater und Sohn bemühen sich den störrischen Esel, beladen mit Hausrat und Zeltstangen, zum weitergehen zu bewegen, während die Ehefrau schier verzweifelt. Ein abgemagerter Hund folgt der Gruppe, auf spätere Speiseabfälle hoffend.
Reine Männergesellschaften sind die Heere in Europa erst seit dem 19. Jahrhundert. Davor gehörten Frauen und oft auch Kinder selbstverständlich zum Tross dazu, den die Soldaten wie einen Schweif hinter sich herzogen.
Kr 37, 38, 43 Ein Fuhrknecht treibt ein Ochsengespann an. Auf dem Karren sitzt eine Frau mit ihrem Säugling. Diese Figur symbolisiert, dass sich beim Tross auch stets Lagerdirnen einfanden, deren Dienstleistungen, wie hier dargestellt, nicht immer folgenlos blieben.
Kr 39, 40, 42 Ein weiteres Gespann, aber von Menschenkraft bewegt. Zwei Menschenstärken vorne und zwei Menschenstärken hinten. Der Karren ist mit einer Plane ausgestattet.
Kr 41 Ein lediger Karren. Er kann entweder mit dem Ochsengespann (Kr 38, zzgl. Kr 40) oder von Manneskraft (Kr 39, zzgl. Kr 40) bestückt werden.
Eine weitere Belebung des Trosses ist durch die Verwendung von Figuren aus der Serie "Der erste Kreuzzug: Peter von Amiens 'Gott will es!" und/oder "Vor den Mauern von Jerusalem" möglich.
Zeichnungen: Fritz Gorges
Gravur: Bernd Graf
Mit der Serie soll die Mannigfaltigkeit der Tross bildenden Teilnehmer symbolisch dargestellt werden.
Einige Erläuterungen zu den einzelnen Figuren
Kr 29,30 Viele Könige, Grafen, Barone, kurz der Adel, nahmen auch ihre Ehefrauen mit auf den Kreuzzug, inklusive eines kleinen Hofstaates. Hier dargestellt durch eine adelige Dame, Ida von Österreich, und einem Spielmann.
Kr 32 Der Wanderprediger repräsentiert die Teilnahme des Klerus am Kreuzzug und verdeutlicht gleichzeitig, dass die Kreuzzüge auch als Pilgerfahrten, wenn auch bewaffnet, bezeichnet wurden.
Die Rolle der Wanderprediger, die im Vorfeld des ersten Kreuzzugs als Werber für die Teilnahme durch die Lande gezogen waren, übernahmen, ebenso wie bei allen späteren Kreuzzügen, die Zisterziensermönche.
Kr 33, 35, 36 Männer, oft nur leicht bewaffnet, die ihre Habseligkeiten mit sich schleppen und im Feldlager ihre Tätigkeit als Handwerker oder einfacher Lagerarbeiter ausübten.
Kr 31, 34 Familie mit Kindern. Vater und Sohn bemühen sich den störrischen Esel, beladen mit Hausrat und Zeltstangen, zum weitergehen zu bewegen, während die Ehefrau schier verzweifelt. Ein abgemagerter Hund folgt der Gruppe, auf spätere Speiseabfälle hoffend.
Reine Männergesellschaften sind die Heere in Europa erst seit dem 19. Jahrhundert. Davor gehörten Frauen und oft auch Kinder selbstverständlich zum Tross dazu, den die Soldaten wie einen Schweif hinter sich herzogen.
Kr 37, 38, 43 Ein Fuhrknecht treibt ein Ochsengespann an. Auf dem Karren sitzt eine Frau mit ihrem Säugling. Diese Figur symbolisiert, dass sich beim Tross auch stets Lagerdirnen einfanden, deren Dienstleistungen, wie hier dargestellt, nicht immer folgenlos blieben.
Kr 39, 40, 42 Ein weiteres Gespann, aber von Menschenkraft bewegt. Zwei Menschenstärken vorne und zwei Menschenstärken hinten. Der Karren ist mit einer Plane ausgestattet.
Kr 41 Ein lediger Karren. Er kann entweder mit dem Ochsengespann (Kr 38, zzgl. Kr 40) oder von Manneskraft (Kr 39, zzgl. Kr 40) bestückt werden.
Eine weitere Belebung des Trosses ist durch die Verwendung von Figuren aus der Serie "Der erste Kreuzzug: Peter von Amiens 'Gott will es!" und/oder "Vor den Mauern von Jerusalem" möglich.
Zeichnungen: Fritz Gorges
Gravur: Bernd Graf
- Gruppe
- Flache Figur(en)
- Beschaffenheit
- unbemalt
- Größe/Maßstab
- Größe 30 mm
- Material
- Zinnlegierung 55%Sn 39%Pb 6%Sb
- Anzahl Teile
- 15
- Epoche
- Kreuzzüge
- Zeit
- 1096 - 1270
- Zustand
- Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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