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Diese leichten Reiter der preußischen Kavallerie waren wie in allen damaligen Armeen in Einsatz, Bewaffnung und Uniformierung an das ungarische Vorbild angelehnt. Aufgrund der Erfahrungen mit der leichten Reiterei seiner Gegner vermehrte Friedrich der Große die Zahl seiner Husaren im Verlauf seiner Kriege auf etwa das Fünfzehnfache. Sie waren die ideale Truppe für Aufklärung, Sicherung und Verfolgung sowie für den "Kleinkrieg" (Beunruhigung und Störung des Gegners durch Streifzüge, verwegene Überfälle auf Kuriere und Transporte). Zu ihren besonderen Aufgaben zählten Kurier- und Vorpostendienste, Vorhut- und Nachhutgefechte, Beschaffung von Futter und Verpflegung, Flankensicherung bei Märschen und das Einfangen von Deserteuren. Stets umgab ein Husarenschleier die Truppen als "Auge und Ohr der Armee". Der Einsatz von Husaren als Schlachtenkavallerie war über lange Zeit eine preußische Besonderheit, die Friedrichs Husaren aus der ursprünglichen Rolle von zweitklassigen Plänklern und Beutemachern herauswachsen ließ. (So zerschlugen Zieten-Husaren bei Katholisch-Hennersdorf am 23. November 1745 drei sächsische Kürassierregimenter !) Das war durch strenge Disziplin und kriegsnahe Ausbildung unter befähigten Reiterführern möglich.
Die Husaren trugen verschiedenfarbige Dolmane (schnurverzierte Jacken) und Pelze, Schärpen und enganliegende Hosen mit ebensolchen Stiefeln, verzierte Säbeltaschen und Pelz- oder Flügelmützen. Als Waffe führten sie Säbel, ein Paar Pistolen und den Husarenkarabiner. Bei der aus Freiwilligen bestehenden Truppe spielten weder Adel noch Körpergröße eine Rolle, sondern nur Loyalität, Verwegenheit und reiterisches Können. Die Instruktion von 1743 verlangt: "...dass ein Husar zu Pferde so adroit seyn soll, daß er, wenn das Pferd im vollen laufen ist, mit der Hand von der Erde was aufheben , und einer dem andern im vollen Jagen die Mütze abnehmen kann."
Idealtyp des Husarenführers war Hans Joachim v. Zieten (1699-1786), der volkstümliche "Zieten aus dem Busch", ein Meister der Beweglichkeit, Schnelligkeit und Überraschung, in Feldschlachten und im Kleinkrieg erfolgreicher Kommandeur größerer Verbände. Berühmt wurde der "Zietenritt" von 500 Husaren nach Jägerndorf quer durch das vom Feind besetzte Schlesien, um ein preußisches Korps an die Hauptarmee zu ziehen. Bei Torgau (3. November 1760) wendete sein Eingreifen die Schlacht zum Sieg. Der kleine unscheinbare Mann war von cholerischem Temperament und leicht zu kränken. Streit, Widersetzlichkeiten, sogar Duelle und mehrfache Entlassung säumten seinen frühen Soldatenweg, bis er als Husarenführer seinen Platz fand. Friedrich wusste den schwierigen, aber treuen und zuverlässigen Gefährten zu nehmen und bewahrte ihm seine Freundschaft bis zum Tod.
Die Husaren trugen verschiedenfarbige Dolmane (schnurverzierte Jacken) und Pelze, Schärpen und enganliegende Hosen mit ebensolchen Stiefeln, verzierte Säbeltaschen und Pelz- oder Flügelmützen. Als Waffe führten sie Säbel, ein Paar Pistolen und den Husarenkarabiner. Bei der aus Freiwilligen bestehenden Truppe spielten weder Adel noch Körpergröße eine Rolle, sondern nur Loyalität, Verwegenheit und reiterisches Können. Die Instruktion von 1743 verlangt: "...dass ein Husar zu Pferde so adroit seyn soll, daß er, wenn das Pferd im vollen laufen ist, mit der Hand von der Erde was aufheben , und einer dem andern im vollen Jagen die Mütze abnehmen kann."
Idealtyp des Husarenführers war Hans Joachim v. Zieten (1699-1786), der volkstümliche "Zieten aus dem Busch", ein Meister der Beweglichkeit, Schnelligkeit und Überraschung, in Feldschlachten und im Kleinkrieg erfolgreicher Kommandeur größerer Verbände. Berühmt wurde der "Zietenritt" von 500 Husaren nach Jägerndorf quer durch das vom Feind besetzte Schlesien, um ein preußisches Korps an die Hauptarmee zu ziehen. Bei Torgau (3. November 1760) wendete sein Eingreifen die Schlacht zum Sieg. Der kleine unscheinbare Mann war von cholerischem Temperament und leicht zu kränken. Streit, Widersetzlichkeiten, sogar Duelle und mehrfache Entlassung säumten seinen frühen Soldatenweg, bis er als Husarenführer seinen Platz fand. Friedrich wusste den schwierigen, aber treuen und zuverlässigen Gefährten zu nehmen und bewahrte ihm seine Freundschaft bis zum Tod.
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