Für die Amerikaner ist 1776 das Jahr, in dem die Freiheit ausgerufen wurde - jener Moment, als sie das Joch der Tyrannei abwarfen und die selbstverständlichen Wahrheiten von Gleichheit und Freiheit verkündeten. Doch im selben Sommer, während Patrioten ihre trotzige neue Nation feierten, starteten amerikanische Armeen einen weiteren Feldzug: einen, der auf die Vernichtung der Cherokee-Nation abzielte. Das Buch "The Cherokee War of 1776" wirft ein neues Licht auf die Gründungsphase Amerikas, indem es aufzeigt, welche Rolle das Streben nach Expansion nach Westen und die Gewalt der Siedler bei der Entstehung des Unabhängigkeitskrieges spielten. In diesem fesselnden und ernüchternden Werk enthüllt der Historiker Kevin Kokomoor einen kaum beachteten Krieg, den die jungen Vereinigten Staaten nur wenige Tage nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung gegen das Volk der Cherokee führten. Weit entfernt von einem spontanen Grenzgefecht handelte es sich bei diesem Krieg um eine koordinierte, staatlich unterstützte Kampagne mit einem klaren Ziel: die Aneignung indigenen Landes und die Zerschlagung des Widerstands der Ureinwohner. Viele jener Männer, die sich auf dem Papier für die Freiheit starkmachten, befürworteten zugleich die völlige Vernichtung einer souveränen indigenen Nation. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht der Widerstand der Cherokee - ein Widerstand, der strategisch klug und entschlossen geführt wurde und tief in der Gemeinschaft verwurzelt war.
Autor
Kokomoor, Kevin
Titel
The Cherokee War of 1776
Details
Englischer Text. 366 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
Native Destruction at the Dawn of American Independence
Johns Hopkins University Press 2715 North Charles Street Baltimore, Maryland 21218 Vereinigte Staaten von Amerika
Webseite:
www.press.jhu.edu
Verantwortliche Person
Berliner Zinnfiguren
Knesebeckstr. 88 10623 Berlin Deutschland [email protected]
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