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Ob es sich um ihre innovative technische Entwicklung handelt oder um die NS-Propaganda, die sie als revolutionäre Wunderwaffen anpreist - Leser, die sich für den Zweiten Weltkrieg interessieren, finden die Forschung zu "deutschen Geheimwaffen" sehr interessant. Die V-1, eine fliegende Bombe, die wir heute als Marschflugkörper bezeichnen würden, wurde im Juni 1944 erstmals eingesetzt und schon bald schlugen Tag und Nacht Dutzende von ihnen in England ein. Churchill war so besorgt, dass er ein Memorandum herausgab, in dem er vorschlug, Giftgas auf deutsche Städte abzuwerfen. Um das Vertrauen des deutschen Volkes in den Endsieg zu stärken, gab die NS-Propaganda dieser neuen Waffe trotz der zunehmend verzweifelten militärischen Lage einen Namen: V-1 für "Vergeltungswaffe 1". Die ersten V-2, eine große Flüssigtreibstoffrakete, wurden am 8. September gegen Paris und London abgefeuert. Die V-1 und V-2, aber auch Düsentriebwerke, wurden von Zwangsarbeitern in der unterirdischen Fabrik Mittelwerk hergestellt. Häftlinge aus dem nahe gelegenen Konzentrationslager Dora stellten die Arbeitskräfte, es wurden die üblichen grausamen Methoden angewandt, und über 20.000 der Zwangsarbeiter des Mittelwerks kamen ums Leben. Die SS übernahm schließlich nicht nur die Kontrolle über die Produktion der V-Waffen, sondern auch über deren Einsatzbefehle. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs, als Deutschland an allen Fronten in der Defensive war und verzweifelt nach "Wunderwaffen" suchte, kam es zu einer Reihe ineffektiver, wenn auch innovativer technischer Entwicklungen. Dazu gehörten die HDP und der "Rheinbote", die dritte und vierte V-Waffe, die in geringer Stückzahl in den Kampf geschickt wurden. V-Waffen waren in der Tat erfinderische Waffenkonzepte, aber man darf nicht vergessen, dass Deutschland nicht erkannte, dass die wahre Superwaffe aus der Nukleartechnologie kommen würde. Die einzige echte Superwaffe des Zweiten Weltkriegs, die Atombombe, wurde von den USA entwickelt. Die alliierten Mächte hatten das technische Potenzial der V-2 erkannt und um die deutsche Technik des Abschusses von Langstreckenraketen zu erlernen, wurde im Sommer 1945 die Operation "Backfire" durchgeführt, bei der gefangenes deutsches Personal unter der Aufsicht britischer technischer Experten eingesetzt wurde. Im Oktober wurden drei V2-Raketen abgefeuert. Die USA verloren keine Zeit und warben 120 deutsche Spitzenwissenschaftler für Raketenforschung an. Der erste Test einer V-2 auf amerikanischem Boden fand am 3. März 1946 statt. Auch die Russen nahmen deutsche Raketentechniker gefangen, die ihre Arbeit in Russland schnell wieder aufnahmen.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Pallud, Jean Paul
- Titel
- Vergeltungswaffen. The Third Reich Missiles. Then and Now
- Details
- Englischer Text, zahlreiche sw- und Farbabb. 288 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
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CM17 ONN Old Harlow, Essex
Vereinigtes Königreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.afterthebattle.com
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Berliner Zinnfiguren
Knesebeckstr. 88
10623 Berlin
Deutschland
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