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Die Operation Merkur - die deutsche Luftlandeinvasion auf Kreta - gilt als ein ikonisches Unternehmen der Militärgeschichte. Sie führte eine Elite-Luftlandedivision in den Kampf gegen die "Creforce": eine bunt zusammengewürfelte Truppe britischer und Commonwealth-Soldaten, die sich nach ihrem Rückzug aus Griechenland auf die Insel gerettet hatten. Der Ausgang schien für die Deutschen bereits festzustehen. Doch die Deutschen hatten nicht nur die Stärke der verteidigenden Kräfte unterschätzt; es fehlte ihnen auch das rechte Verständnis für die Kampfbereitschaft der Verteidiger, und sie hatten völlig falsch eingeschätzt, wie sie von der kretischen Zivilbevölkerung empfangen würden. Zu allem Überfluss erwiesen sich ihre Uniformen als gänzlich ungeeignet für das Klima und die sonstigen Bedingungen, die sie auf der Insel vorfanden; zudem stellte sich die Entscheidung, ihre Hauptbewaffnung in separaten Abwurfbehältern abzuwerfen, als schwerwiegender doktrinärer Fehler heraus. Für viele der Fallschirmjäger sorgten die Ereignisse des ersten Tages dafür, dass sich die Invasion rasch in einen verzweifelten Kampf ums eigene Überleben verwandelte: Der Mangel an Wasser und Munition wurde zur existenziellen Bedrohung, während sie gleichermaßen von alliierten Truppen und der Zivilbevölkerung gejagt wurden. Es war ein Desaster - und hätte für die Invasoren tödlich enden können, wäre da nicht die Unnachgiebigkeit und Starrköpfigkeit in den obersten Führungsebenen ihrer Gegner gewesen. Wie genau es der Creforce gelang, den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand zu geben, war im Laufe der Jahrzehnte Gegenstand zahlreicher Bücher; viele neuere Darstellungen konzentrieren sich dabei insbesondere auf die Interpretation - oder Fehlinterpretation - der "Ultra"-Entschlüsselungen durch den Befehlshaber der Creforce, den neuseeländischen Generalmajor Bernard Freyberg. Anhand einer Auswahl aus der Fülle an Fotografien, die während der Invasion entstanden - viele davon aus der Perspektive der deutschen Invasoren -, sowie ergänzender moderner Aufnahmen und Kontextbilder der wichtigsten Schauplätze der Schlacht, schöpfen die Autoren aus einem breiten Fundus offizieller und privater Quellen aus Australien, Großbritannien, Deutschland und Neuseeland. Sie betten die historischen Bilder in ihren ursprünglichen Kontext ein und eröffnen so eine neue Perspektive auf die Geschichte dieser wohl berühmtesten Luftlandeoperation des Zweiten Weltkriegs.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Wilson, Mark M. J./Plowman, Jeffrey
- Titel
- The Battle of Crete
- Details
- Englischer Text, 180 sw-Abb. 224 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
- Untertitel
- Storm from the Sky 1941. Then and Now
Battle of Britain
Hobbs Cross House
CM17 ONN Old Harlow, Essex
Vereinigtes Königreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.afterthebattle.com
Verantwortliche Person
Berliner Zinnfiguren
Knesebeckstr. 88
10623 Berlin
Deutschland
[email protected]
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