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Am 25. Februar 1941 wandte sich der britische Premierminister Winston Churchill erstmals an die Regierungen Australiens und Neuseelands, um deren Zustimmung zum Einsatz ihrer Truppen in seinem Griechenland-Vorhaben einzuholen. Während die neuseeländische Regierung darauf bestand, dass ihre Streitkräfte von einer Panzerbrigade unterstützt werden müssten, befürchtete die australische Regierung eher eine Evakuierung, eine Befürchtung, die auch unter den britischen Planern verbreitet war, die diese jedoch nicht teilen wollten. Zwei Monate später, am 14. April, sind seit dem deutschen Einmarsch in Griechenland zehn Tage vergangen, und die ANZACs sind in Schwierigkeiten, auch wenn sie das noch nicht wissen. Das kleine deutsche Motorradbataillon, das gerade die Stellungen des 21. NZ-Bataillons bei Platamon erreicht hat, ist ein Vorbote der bevorstehenden Panzerkampfgruppe. Im Süden liegt die strategisch wichtige Stadt Larissa. Nördlich davon ist fast das gesamte ANZAC-Korps entlang der Olympus-Bergkette verteilt, deren westliches Ende bei Kalabaka liegt, wo eine kleine Brigade auf das Eintreffen der 1. Panzerbrigade weiter nördlich wartet. Larissa ist ihr einziger Fluchtweg, und der deutsche Vorstoß zielt direkt darauf ab. Schlimmer noch, als die Kämpfe bei Platamon immer heftiger wurden, schien das Oberkommando des ANZAC-Korps nur langsam zu reagieren und schloss fast die Augen davor, während es weiterhin den Westen gegen eine vermeintliche Bedrohung verstärkte. Dass dieses einsame Bataillon mit vier 25-Pfündern als Unterstützung die Angreifer so lange aufhalten konnte, bis das Hauptquartier des ANZAC-Korps endlich reagierte, war sicherlich nicht dem Kommandeur des Korps, Generalleutnant Thomas Blamey, zu verdanken. In einigen Kreisen wird die Ansicht vertreten, dass diese erfolgreiche Verzögerungsaktion nur durch das Eingreifen von Blameys Stabschef, Brigadier Sydney Rowell, möglich war. Die vollständige Evakuierung aller ANZAC-Truppen nördlich von Larissa ist jedoch wohl eher der Neigung der neuseeländischen Soldaten zu verdanken, sich fremdes Eigentum anzueignen, in diesem Fall britische Panzerabwehrminen. Letztendlich konnte die Situation dank des Einsatzes kleiner Gruppen von Männern, deren Widerstandskraft und Einfallsreichtum, oft unter extremen Umständen, dazu beitrugen, den Vormarsch zu verzögern, gewendet werden. Die Deutschen wiederum begingen eine Reihe von Fehlern, nicht zuletzt logistischer Natur, die aber auch auf ihre Überheblichkeit nach den leichten Siegen in Frankreich zurückzuführen waren. Letztendlich entkam das gesamte ANZAC-Korps der Falle, wenn auch nur knapp, und die Briten vermieden die weitreichenden politischen Folgen, die sich aus dem Verlust ihres einzigen Beitrags zu den britischen Landstreitkräften im Nahen Osten, im Falle Neuseelands, ergeben hätten. Wie es den ANZAC-Truppen in Griechenland gelang, sich gegen die Angriffe von beiden Seiten des Hügels zu behaupten, ist Thema dieses Buches.
- Gruppe
- Bücher (ladenneu)
- Autor
- Plowman, Jeffrey
- Titel
- German Breakthrough in Greece
- Details
- Englischer Text, 184 sw-und Farbfotos. 176 Seiten.
- Zustand
- Ladenneu
- Untertitel
- The 1941 Battle of Pineios Gorge. Then and Now
Battle of Britain
Hobbs Cross House
CM17 ONN Old Harlow, Essex
Vereinigtes Königreich
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.afterthebattle.com
Verantwortliche Person
Berliner Zinnfiguren
Knesebeckstr. 88
10623 Berlin
Deutschland
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