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Tannhäuser war ein deutscher Minnesänger und Dichter. Historisch gesehen ist seine Biographie unklar, abgesehen von der Dichtung, die zwischen 1245 und 1265 entstanden ist.
Sein Name wird in der deutschen Folklore des 16. Jahrhunderts mit einer "Feenkönigin"-artigen Volksballade in Verbindung gebracht.
Der Überlieferung nach soll er mit den alten schwäbischen Adligen, den Herren von Thannhausen, die auf ihrer Burg Tannhausen bei Ellwangen residierten und Ministerialen der Grafen von Oettingen waren, verwandt gewesen sein. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Abstammung von der in verschiedenen Quellen des 13. Jahrhunderts belegten kaiserlichen Ministerialenfamilie Tanhusen mit Sitz in der Gegend von Neumarkt im bayerischen Nordgau.
Die illustrierte Handschrift Codex Manesse (um 1300-1340) zeigt ihn in der Ordenstracht des Deutschen Ordens, was darauf schließen lässt, dass er 1228/29 am Sechsten Kreuzzug unter Kaiser Friedrich II. teilgenommen haben könnte. Eine Zeit lang war Tannhäuser ein aktiver Höfling am Hof des österreichischen Herzogs Friedrich des Kriegerischen, der von 1230 bis 1246 regierte. Friedrich war der letzte der Babenberger Herzöge; nach seinem Tod in der Schlacht an der Leitha verließ Tannhäuser den Wiener Hof.
Tannhäuser war ein Vertreter des leich (lai) Stils der Minnesang- und Tanzlieddichtung. Als Literatur parodieren seine Gedichte das traditionelle Genre mit Ironie und Übertreibung, ähnlich wie die späteren Commercium-Lieder. Sein Bußlied ist jedoch angesichts der Erotik des übrigen Codex Manesse ungewöhnlich.
Sein Name wird in der deutschen Folklore des 16. Jahrhunderts mit einer "Feenkönigin"-artigen Volksballade in Verbindung gebracht.
Der Überlieferung nach soll er mit den alten schwäbischen Adligen, den Herren von Thannhausen, die auf ihrer Burg Tannhausen bei Ellwangen residierten und Ministerialen der Grafen von Oettingen waren, verwandt gewesen sein. Wahrscheinlicher ist jedoch eine Abstammung von der in verschiedenen Quellen des 13. Jahrhunderts belegten kaiserlichen Ministerialenfamilie Tanhusen mit Sitz in der Gegend von Neumarkt im bayerischen Nordgau.
Die illustrierte Handschrift Codex Manesse (um 1300-1340) zeigt ihn in der Ordenstracht des Deutschen Ordens, was darauf schließen lässt, dass er 1228/29 am Sechsten Kreuzzug unter Kaiser Friedrich II. teilgenommen haben könnte. Eine Zeit lang war Tannhäuser ein aktiver Höfling am Hof des österreichischen Herzogs Friedrich des Kriegerischen, der von 1230 bis 1246 regierte. Friedrich war der letzte der Babenberger Herzöge; nach seinem Tod in der Schlacht an der Leitha verließ Tannhäuser den Wiener Hof.
Tannhäuser war ein Vertreter des leich (lai) Stils der Minnesang- und Tanzlieddichtung. Als Literatur parodieren seine Gedichte das traditionelle Genre mit Ironie und Übertreibung, ähnlich wie die späteren Commercium-Lieder. Sein Bußlied ist jedoch angesichts der Erotik des übrigen Codex Manesse ungewöhnlich.
- Gruppe
- Vollplastische Figur(en)
- Beschaffenheit
- unbemalt, unmontiert (Bausatz, Kit)
- Größe/Maßstab
- Maßstab 1:32
- Material
- Metalllegierung
- Epoche
- Mittelalter
- Zeit
- 11. Jh. - 15. Jh.
- Nationalität/Ort
- Deutschland
- Zustand
- Ladenneu
Kein Spielzeug! Nicht für Kinder unter 14 Jahren!
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Berliner Zinnfiguren, Knesebeckstr. 88, 10623 Berlin
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