Heinrich Hoffmann (1885-1957) ist eine der wichtigsten Personen in der Geschichte des Dritten Reichs. Seit ihrer ersten Begegnung in den Münchner Biergärten nach dem Ersten Weltkrieg hatten er und Hitler eine persönliche Freundschaft und ein berufliches Bündnis geschlossen, das sich für beide Männer als äußerst vorteilhaft erweisen sollten. Der erste sicherte sich die Dienste eines erfahrenen, äußerst einfallsreichen und talentierten Fotografen, während der zweite mit der Zeit ein lukratives Monopol auf die Fotos des NS-Führers erlangte. Seine Bilder - laut seiner eigenen Aussage über zwei Millionen! - wurden in die ganze Welt verkauft und für Zeitungen, Zeitschriften, Propagandaplakate, Postkarten und sogar Briefmarken verwendet. Hoffmann war somit ein direkter Zeuge wichtiger Momente in der Geschichte des Nationalsozialismus. Seine tatsächliche Nähe zum Führer - er stellte ihm 1932 Eva Braun vor - und seine Anwesenheit bei wichtigen Ereignissen - er war der erste, der dem neuen Kanzler 1933 herzlich gratulierte, und gehörte zu den Delegierten, die 1939 nach Moskau geschickt wurden, um die Unterzeichnung des deutsch-sowjetischen Pakts für die Nachwelt festzuhalten - machen seine Berichte zu einer wichtigen Quelle für Historiker und Laien gleichermaßen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Hoffmann, Heinrich
Titel
Mémoires du photographe d'Hitler
Details
Französischer Text, Paperback. 331 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Perrrin 92 avenue de France 75013 Paris Frankreich