Zwischen 1941 und 1945 wurden mehr als achthundert Schiffsladungen mit Versorgungsgütern in die Sowjetunion geliefert, geschützt durch die alliierten Seestreitkräfte. Jede Fahrt war ein Kampf gegen die Elemente, mit stürmischer See, extremer Kälte und der ständigen Angst vor Torpedos. Diese arktischen Konvois wurden als wehrlose Schiffe mythologisiert, die den tödlichen U-Booten ausgeliefert waren - aber war das wirklich der Fall? David Kenyon erforscht die Geschichte des Krieges in der Arktis und stellt fest, dass der Kampf ausgeglichener war als bisher angenommen. Die Schlachten umfassten große Schiffsgefechte, Flugzeugträger und Kämpfe zwischen Überwasserschiffen. Inmitten dieses breiten Spektrums an Streitkräften spielte die Marinesektion von Bletchley Park eine entscheidende Rolle bei den Operationen in der Arktis, wobei sich beide Seiten in hohem Maße auf den Nachrichtendienst stützten, um die Codes der jeweils anderen Seite abzufangen und zu knacken. Kenyon zeichnet ein lebendiges Bild des arktischen Kriegsschauplatzes, indem er den groß angelegten Kampf um die Vorherrschaft der Marine in den nördlichen Gewässern aufdeckt.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Kenyon, David
Titel
Arctic Convoys. Bletchley Park and the War for the Seas