Teil 19 einer detaillierten Chronologie der Luftschlacht um England im Sommer/Herbst 1940. Tag für Tag, praktisch Stunde für Stunde, schildert das Werk die einzelnen Angriffs- und Verteidigungsoperationen der deutschen Luftwaffe bzw. der Royal Air Force im Zeitraum vom 12. Oktober bis 21. Oktober 1940. Zu jedem Einsatz gibt es Kampfberichte beteiligter Piloten, genaue Aufstellungen über die Flugzeugverluste beider Seiten sowie offizielle Berichte über den Verlauf des jeweiligen Einsatzes. Im Oktober war klar, dass die "klassische" Phase der Luftschlacht um England vorbei war. Der "lange, heiße Sommer" ging in einen trüben Herbst über, das schlechter werdende Wetter würde eine groß angelegte Invasion unmöglich machen, und die konzentrierten Bombenangriffe auf Städte hatten sich zu nächtlichen Blitzangriffen entwickelt. Obwohl die massiven Luftkämpfe des August und September der Vergangenheit angehörten, gab es für die Piloten des Fighter Command noch immer jede Menge Probleme. Schlechtes Wetter und schlechte Sicht waren offensichtliche Probleme und forderten erste Opfer an Maschinen und Menschenleben. Ein größeres Problem war die Taktik der Luftwaffe. Me 109 wurden von RDF über dem Ärmelkanal geortet und näherten sich fast den ganzen Tag über der englischen Küste. Viele "Plots" kehrten um oder flogen mitten über den Ärmelkanal, sodass das Fighter Command nur raten konnte, welche eine Bedrohung darstellten. In der Regel überquerten im Laufe eines Tages vier oder fünf Angriffe die Küste in einer Höhe von etwa 30.000 Fuß (ca. 5 ½ Meilen), meist zwischen Dungeness und Dover, in Richtung Maidstone, dann zur Themse, bevor sie sich auflösten. Unter den 109ern befanden sich einige bombenbeladene "Jabos" (Jagdbomber), die versuchten, ihre Bomben über dem Südosten Londons abzuwerfen. Ein durchschnittlicher Angriff dauerte 12 bis 15 Minuten, um von der Küste bis zum Außenbezirk Londons zu fliegen, aber 27 Minuten, bis eine Spitfire eine Höhe von 30.000 Fuß erreichte! Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass die Piloten der Luftwaffe bis Mitte Oktober die Luftüberlegenheit über Südostengland errungen hatten, obwohl sie bis dahin wenig davon hatten. Mit der üblichen Mischung aus Augenzeugenberichten und originalen Recherchen unter Verwendung zeitgenössischer Dokumente beider Seiten sind der Autor Simon Parry und sein Expertenteam über das hinausgegangen, was die meisten Bücher über die Luftschlacht um England leisten.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Parry, Simon W.
Titel
Battle of Britain Combat Archive. Band 19: 12 October -21 October 1940
Details
Englischer Text, Paperback, mehr als 100 sw-Fotos, 8 Karten, Großformat. 128 Seiten.