Die Messerschmitt Me 262 war das erste einsatzfähige düsengetriebene Kampfflugzeug der Welt. Obwohl die Konstruktionsarbeiten lange vor Beginn des Zweiten Weltkriegs begannen, führten Probleme bei der Entwicklung - von den Triebwerken bis hin zur Einmischung der obersten Kommandoebene - dazu, dass das Flugzeug erst Mitte 1944 einsatzbereit war, zu spät, um die erforderliche Wirkung zu erzielen. Die Me 262 war schwerer bewaffnet als alle anderen alliierten Flugzeuge und übertraf diese in Bezug auf ihre Geschwindigkeit. Sie wurde als leichter Bomber, Aufklärer und experimenteller Nachtjäger eingesetzt. Je nach ihrer Rolle erhielt sie Spitznamen wie Schwalbe für die Jagdversion oder Sturmvogel für die Jagdbomberversion.
Auch wenn die Kriegsaufzeichnungen lückenhaft sind, haben Piloten der Me 262 mehr als 542 alliierte Flugzeuge abgeschossen. Ihre phänomenale Geschwindigkeit machte sie zu einem extrem schwer abzufangenden Ziel, doch bei niedrigeren Geschwindigkeiten litt die 262 unter der eingeschränkten Schubkraft des frühen Düsentriebwerks. Die alliierten Piloten lernten bald, sich diese Eigenschaft zunutze zu machen, indem sie die Maschine während des Starts und der Landung an ihrer verwundbarsten Stelle angriffen. In der Luft waren die Me 262-Piloten vor den alliierten Flugzeugen relativ sicher, sofern sie nicht in Manöverwettkämpfe mit geringer Geschwindigkeit verwickelt wurden.
Für die Bekämpfung feindlicher Bomber mussten neue Taktiken entwickelt werden. Frontalangriffe funktionierten nicht, da die Annäherungsgeschwindigkeit nicht mit der Feuerrate der montierten Mk 108-Kanonen vereinbar war. Für den Angriff auf die Bomber entwickelten die Me 262-Piloten einen "Breitseiten"-Angriff.
Der Einfluss der 262 auf den Ausgang des Krieges wurde durch ihren späten Einsatz beeinträchtigt. Bis 1944 hatte sich die deutsche Rüstungsproduktion auf leichter zu produzierende und billigere Flugzeuge verlagert. Nur eine kleine Anzahl von Me 262 kam zum Einsatz, Berichten zufolge waren nur maximal 200 Maschinen gleichzeitig in Betrieb. Dennoch beeinflusste das Flugzeug die militärische Jet-Entwicklung der Nachkriegszeit, und erbeutete Exemplare wurden von den Nachkriegs-Großmächten ausgiebig getestet.
Vitale Statistiken
- Besatzung: 1 - Länge: 10,6 m - Spannweite: 12,6 m - Höchstgeschwindigkeit: 900 km/h - Kampfreichweite: 1.050 km - Bewaffnung: 4 × 30 mm MK 108 Kanone (die A-2a hatte nur zwei Kanonen); 24 × 55 mm R4M Raketen; 2 × 250 kg Bomben oder 2 × 500 kg Bomben (A-2a Variante)
- Enthält 6 Warlord Resin Flugzeuge mit Vorteilsbasen & Karten
Gruppe
Vollplastische Figur(en)
Beschaffenheit
unbemalt, unmontiert (Bausatz, Kit)
Größe/Maßstab
Maßstab 1:200
Material
Resin
Epoche
2. Weltkrieg und III. Reich
Zeit
1933 - 1945
Nationalität/Ort
Deutschland
Zustand
Ladenneu
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