Das Attentat 1914 auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand sollte der Auslöser eines bisher nie da gewesenen »Weltbrands« werden, der als Erster Weltkrieg in die Geschichtsbücher einging. Für diesen Waffengang war die Doppelmonarchie militärisch nur unzulänglich gerüstet. Schon bald nach Kriegsbeginn und den folgenden schweren Verlusten machte sich ein eklatanter Mangel an Gewehren bemerkbar. Um die Materialverluste der Feldarmee wettzumachen, und um neu aufgestellte Verbände zeitgemäß bewaffnen zu können, musste die Heeresleitung vermehrt auf Fremdwaffen zurückgreifen. Neben den aus umfangreichen Exportaufträgen heimischer Waffenfabriken beschlagnahmten Gewehrbeständen gelangten auch Hilfslieferungen der deutschen und türkischen Bundesgenossen sowie zahlreich erbeutetes Gewehrmaterial zur Verwendung. In diesem Buch wird versucht die Vielzahl an »fremdländischen« Gewehrmodellen, die in Österreich-Ungarn 1914-1918 zum Einsatz kamen, in Wort und Bild zu dokumentieren. Der Autor konnte hierzu auf den umfangreichen Aktenbestand des Kriegsarchivs, auf Dienstvorschriften, zeitgenössisches Bildmaterial sowie Realstücke aus Privatsammlungen zurückgreifen.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Hintermeier, H.
Titel
In der Stunde der Not. Fremdländische Gewehrmodelle in Österreich-Ungarn 1914-1918