Ende der 1960er Jahre begann die spanische Luftwaffe mit der Suche nach einem Ersatz für die damals weit verbreiteten Transportflugzeuge, von denen die in den 1930er Jahren gebauten Ju-52 die dienstältesten waren. Das Militär forderte ein neues Transport- und Mehrzweckflugzeug, und um diesen Anforderungen gerecht zu werden, legte die Firma CASA ihr Konzept eines zweimotorigen, turbopropgetriebenen Hochdeckers mit festem Fahrwerk und STOL-Fähigkeiten vor. Das unter dem Namen CASA C.212 Aviocar bekannte Projekt wurde angenommen, und die Massenproduktion begann sowohl in Spanien als auch in Indonesien, wo eine Lizenz erteilt wurde. Die ersten Serien hatten alle einen kurzen vorderen Rumpf und wurden von verschiedenen Triebwerken angetrieben. Spätere Typen mit der Bezeichnung C.212-300 hatten einen längeren Rumpf, Flügel mit Winglets, stärkere Triebwerke, das TPE331-10R-513C und andere Propeller. 1998 wurde die C.212-400 mit TPE331-12JR-701C Triebwerken, verbesserter Avionik und höherer Nutzlast eingeführt. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die C.212 in der ganzen Welt fliegen und die Liste der Betreiber fast endlos zu sein scheint. Die C.212 fliegen bei den Streitkräften der USA (C-41), Mexikos, Mittel- und Südamerikas (Panama, Chile, Ecuador, Kolumbien und Argentinien), in Europa wurden oder werden sie in Schweden, Spanien, Portugal, Frankreich und Malta eingesetzt, in Afrika findet man sie vom äußersten Norden bis zum südlichsten Zipfel, unter anderem bei Tschad, Südafrika, Botswana und Simbabwe. In Australien werden die C.212 in der Ausbildung der dortigen Red Barrets eingesetzt, und auch die Australian Antarctic Division des Umweltministeriums setzt sie in der Antarktis ein. Und in Asien fliegt der Typ u.a. bei Betreibern in Indonesien, Thailand, Vietnam oder auf den Philippinen. Der Modellbausatz stellt die Langnasenvariante dar und bietet die Markierungen der No.44 Sqn SAAF in Südafrika, eine venezolanische Maschine im Dienst der Escuadr?n Aeronaval de Patrullaje MarÝtimo und eine argentinische Maschine in den Farben der Prefectura Naval (Küstenwache).