Man schrieb das Jahr 1941, und die Flammen des Weltkriegs bedrohten Amerikas Küsten. Präsident Franklin D. Roosevelt forderte ein "Arsenal der Demokratie" und verlangte die Herstellung von 50000 Kriegsflugzeugen pro Jahr. Doch zunächst wurden weitläufige neue Flugzeugfabriken benötigt. Der Standort im Herzen von Columbus, Ohio, erwies sich als ideale Wahl. Das Werk in Columbus produzierte ein breites Spektrum an faszinierenden Flugzeugen. Curtiss-Wright zog dort ein, und schon bald wurden Tausende von SB2C "Helldivers" hergestellt. Im Koreakrieg wurde North American Aviation (NAA) aus Los Angeles zum neuen Nutzer. Fortschrittliche Flugzeuge, darunter viele Düsenflugzeuge, wurden bald in hoher Stückzahl produziert.
Einige, wie die T-28 "Trojan" und die T-2, waren gutmütige Trainer. Die FJ "Fury-"Serie der Navy ergänzte in den 1950er Jahren die F-86 "Sabre"-Jets für den Luftkampf. Die OV-10 "Bronco" wurde für die Luft-Boden-Unterstützung im Dschungel während des Vietnamkriegs gebaut. Das Überschallflugzeug "Vigilante" war ein Meisterwerk der einheimischen Spitzentechnologie. Die Produktion in Columbus endete 1988 mit der Fertigung wichtiger Baugruppen für den Rockwell B-1B "Lancer", einen strategischen Bomber. Dies ist die Geschichte des Columbus-Werks vom Gießen der Betonfundamente im Jahr 1941 bis zur Räumung des Werks im Jahr 1988.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Frankel, Mark A.
Titel
North American Aviation in the Jet Age. Band 2: The Columbus Years, 1941-1988