Paul Emil von Lettow-Vorbeck, der während des Ersten Weltkriegs die deutschen Truppen in Ostafrika befehligte, gilt weithin als einer der besten Militärführer des Krieges auf beiden Seiten. Ihm und seinen Männern gelang es nicht nur, der Gefangennahme oder Vernichtung zu entgehen, sondern auch, ihren vorwiegend britischen Gegnern echte Angst einzuflößen. Und das, obwohl sie nicht nur zahlenmäßig weit unterlegen waren, sondern auch kaum Nachschub aus Europa erhalten konnten. Die Royal Navy blockierte Ostafrika mit einer unglaublich effektiven Blockade, während die alliierten Streitkräfte am Boden alle wichtigen Eisenbahnlinien kontrollierten. Ende 1917 entwickelte die deutsche Marine einen verzweifelten Plan, um von Lettow-Vorbecks Armee per Luftschiff zu versorgen. Der Plan sah vor, dass ein einzelnes Luftschiff, die L 59, unter dem Kommando von Kapitän Ludwig Bockholt und einer ausschließlich aus Freiwilligen bestehenden Besatzung aus Bulgarien direkt zur ostafrikanischen Kolonie fliegen sollte. Eine Rückreise war nicht vorgesehen; die L 59 sollte für die Versorgung zerlegt werden und ihre Besatzung sollte sich den Kämpfern am Boden anschließen. Diese Arbeit beschreibt die Planung, Durchführung und das letztendliche Scheitern dieser ehrgeizigen Operation sowie das traurige Schicksal der L 59 und ihrer Besatzung.
Autor
Etzold, Dominic
Titel
The Africa Ship
Details
Englischer Text, 50 sw- und Farbfotos. 304 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
Ludwig Bockholt, Zeppelin L 59, and the Most Daring Rescue Mission of WW I
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