Der Kampf um die Saale-Übergänge in Weißenfels und die letzten Kämpfe um die Flakstellungen nördlich der Stadt. Im Jahr 2003 erschien in Weißenfels ein kleiner Buchband unter dem Titel "Die Stadt Weißenfels im April 1945", der sich erstmals mit den Ereignissen bei der Einnahme der Stadt durch die amerikanische 69. Infanteriedivision des V. U.S. Korps der 1. U.S. Armee beschäftigte. Am 12. April 1945 hatten Panzerverbände der 9. U.S. Panzerdivision des V. U.S. Korps bei ihrem Vorstoß auf Leipzig die Saale zwischen Merseburg und Weißenfels erreicht.
Dabei waren sie auf der gesamten Breite auf gesprengte Brücken und den Widerstand der Feuerstellungen des mitteldeutschen Flakgürtels gestoßen. So auch in Weißenfels, wo es zwischen dem 12. und 16. April 1945 zu Kämpfen zwischen den deutschen Verteidigern und der nachfolgenden amerikanischer Infanterie kam. Im Ergebnis weitergehender Forschungen und Zeitzeugenmeldungen wuchs die anfangs kurze Dokumentation im Verlauf der Jahre stetig an und bildete die Grundlage für weitere Bücher der heutigen Dokumentationsreihe "Das Kriegsende in Mitteldeutschland 1945". Mit diesem Buchband soll anlässlich des 75. Jahrestags des Kriegsendes an diese Anfänge erinnert werden und gleichzeitig das Kriegsende in der Stadt Weißenfels als Beispiel für die sinnlosen Endkämpfe des Jahres 1945 herausgestellt werden. Band 13 der Reihe "Kriegsende in Mitteldeutschland".