Militärische Feuerwaffen sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig - sie mussten in großen Stückzahlen nach einem standardisierten Muster zu einem erschwinglichen Preis hergestellt werden. Dieses Buch untersucht den Übergang von den traditionellen handwerklichen Methoden zu den Anfängen der maschinellen Fertigung am Beispiel der französischen Infanterie-Musketen Modell 1777 und des russischen Modells 1808.
Eine Reihe von Faktoren führte zu dieser Wahl. Die französische Muskete Modell 1777, die von Honoré Blanc unter der Leitung von General Gribeauval entworfen wurde, enthielt zahlreiche neue Merkmale, die zum Vorbild für die Waffen zahlreicher Länder wurden und von Russland vollständig kopiert wurden. Außerdem sind sie die einzigen Feuerwaffen, über deren Herstellung in zeitgenössischen Berichten berichtet wird. Die französische Muskete von 1777 wurde weitgehend in Handarbeit hergestellt, während in Russland zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine umfassende Mechanisierung einsetzte.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die "Austauschbarkeit", d. h. die Möglichkeit, identische Teile eines identischen Mechanismus ohne "besondere Anpassung" auszutauschen. Dies ist ein entscheidender Faktor für die Grundlage der modernen Fertigung und taucht erstmals im Frankreich des frühen 18. Jahrhunderts auf, wurde 1777 von Blanc weiterverfolgt und in Russland aufgegriffen.
Zum ersten Mal werden alle diese "Technologien" ausführlich untersucht, erklärt, verglichen und gegenübergestellt.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Smithurst, Peter G.
Titel
The Evolution of Gun Making. Machine made weapons, 1700-1820
Details
Englischer Text, 236 sw-Abbildungen. 233 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich