Am 27. Mai 1940 wurden im Weiler Le Paradis in Nordfrankreich fast hundert Soldaten des Royal Norfolk Regiments ermordet. Nachdem sie als Teil der Nachhut, die den Rückzug zu den Stränden von Dünkirchen sicherte, ihre Stellungen entschlossen verteidigt hatten, wurden diese Soldaten, die sich ergeben hatten, entwaffnet, als Gruppe auf ein Feld marschiert und von Mitgliedern einer SS-Division, gegen die sie gekämpft hatten, massakriert. Zwei Männer überlebten jedoch: William O'Callaghan und Albert Pooley. Insbesondere Pooley war schwer verwundet und musste einige qualvolle Jahre als kranker Kriegsgefangener durchleben, bevor er im Frühjahr 1943 repatriiert wurde, was ein deutlicher Hinweis auf seinen schlechten Gesundheitszustand war. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien berichtete er von dem Massaker, offenbar wurde ihm aber nicht geglaubt. Erst nach dem Krieg, trotz anhaltender Gesundheitsprobleme und einer Rückkehr nach Le Paradis, wurde seine Geschichte aufgegriffen und eine ordnungsgemäße Untersuchung eingeleitet. 1948 wurde der für die Gräueltat verantwortliche SS-Offizier Fritz Knoechlein in Hamburg vor Gericht gestellt, für schuldig befunden und hingerichtet. Diese Ausgabe von Cyril Jollys Bericht über Albert Pooleys Geschichte enthält eine neue Einleitung von Nigel Cave und viele neue Fotos.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Jolly, Cyril
Titel
The SS Massacre at Le Paradis, 27 May 1940
Details
Englischer Text, 32 sw-Abb. 256 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
The Vengeance of Private Pooley
Pen & Sword Books Ltd Church Street 47 S70 2AS South Yorkshire Vereinigtes Königreich