Der Tod Alexanders des Großen in Babylon an jenem schicksalhaften Tag im Juni 323 v. Chr. löste eine Krise von ungeahntem Ausmaß aus. Innerhalb weniger Tage waren die Wände des Gemachs, in dem Alexander starb, mit mazedonischem Blut befleckt. Innerhalb weniger Wochen erlebte Babylon die erste Belagerung der Nach-Alexander-Zeit. Innerhalb von ein paar Monaten brach auf dem griechischen Festland eine große Revolte aus. Innerhalb weniger Jahre entstanden auf dem gesamten Gebiet des einstigen Alexanderreichs neue Konfliktherde. Von einem spartanischen Abenteurer, der versuchte, sein eigenes Reich in Nordafrika zu gründen, bis hin zu einer riesigen Horde altgedienter griechischer Söldner, die aus dem alten Afghanistan nach Hause kamen. Von einem erbarmungslosen Straffeldzug gegen einige der berüchtigtsten Räuber jener Zeit bis hin zu einer Kriegerprinzessin, die eine Armee aufstellt und ihr eigenes Machtspiel in diesem antiken Spiel der Throne vorantreibt. Was auf Alexanders Tod folgte, war eine kaiserliche Implosion. Dieses Buch versucht zu erklären, warum dies geschah.