DIE UMFASSENDSTE Darstellung der komplexen Pläne Großbritanniens, im Falle einer Nazi-Invasion einen geheimen Krieg zu führen. Als Winston Churchill 1940 seine "Wir werden niemals kapitulieren"-Rede hielt, wusste er, dass der britische Geheimdienst bereits eine zivile Guerilla-Organisation gegründet hatte, die sich einer Invasion widersetzen sollte, und ein separates Widerstandsnetz, das im Falle einer Besetzung des Landes mobilisiert werden sollte. Es folgte ein erbitterter Kampf zwischen dem Geheimdienst und dem Kriegsministerium um die Kontrolle des Guerillakrieges und gegensätzliche Vorstellungen über die Legitimität bewaffneter Zivilisten.
Ein vielschichtiges System von Geheimorganisationen war die Folge. Die Auxiliary Units sind heute die bekanntesten dieser ungalanten Truppen, aber in dieser einfühlsamen neuen Studie enträtselt Malcolm Atkin die beträchtliche Mythologie, die sich um sie gebildet hat. Er erläutert ihre Ursprünge und erklärt, dass sie nie als Widerstandsorganisation gedacht waren. Stattdessen waren die Patrouillen der Auxiliary Units als uniformierte Guerilla zur Unterstützung einer aktiven Militärkampagne gedacht, während ihre Special Duties Branch die britische Öffentlichkeit genauso ausspionieren sollte wie den Nazi-Invasor. Die eigentliche Widerstandsorganisation, die nur unter dem Deckmantel der Sektion VII des SIS bekannt war, hielt sich derweil tief im Verborgenen - so geheim, dass der erste ausführliche Bericht erst 2015 von dem jetzigen Autor veröffentlicht wurde.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Atkin, Malcolm
Titel
Britain’s Guerrilla Army. Plans for a Secret War 1939-45