Nach dem Zweiten Weltkrieg sah sich Schweden der drohenden Gefahr durch die Sowjetunion und deren Bestrebungen, den Kommunismus zu verbreiten, gegenüber. Dies führte zur Bildung einer Widerstandsbewegung, an der der schwedische Geheimdienst, der Arbeitgeberverband und die Arbeiterbewegung beteiligt waren. Das Stay-Behind-Netzwerk wurde 1955 vollständig legalisiert und setzte seine geheime Arbeit bis Mitte der 1990er-Jahre fort, mit dem Ziel, den Kommunismus - und die Sowjets - aus Schweden fernzuhalten. Gestützt auf umfangreiche Archivrecherchen und Interviews mit Schlüsselfiguren enthüllt der Autor Johan Wennström die Geheimnisse um die Stay-Behinds. Das Buch beleuchtet die Männer, die das Netzwerk gründeten, die Arbeit der Agenten, die zellenartige Struktur, auf die sie sich stützten, und die Zusammenarbeit der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste mit den schwedischen Stay-Behinds. Es ist die erste umfassende Studie über eine geheime Organisation, die das moderne Schweden mitgeprägt hat. Darüber hinaus liefert sie Lehren für die heutige NATO und plädiert für eine Verteidigungspolitik, die sich an nationalen Interessen orientiert.