Zu Kriegsbeginn verfügte die Royal Navy nur über eine Handvoll kleiner, schneller, experimenteller Motortorpedoboote (MTBs). Es gab weder eine Kommandostruktur noch Einsatzpläne. Doch mit dem Fall Frankreichs 1940 konnte die erfahrene Flotte der Kriegsmarine mit ihren schnellen, leichten Küstenbooten direkt gegenüber im Ärmelkanal eingesetzt werden. Ein Gegenschlag war nötig. In diesem Buch zeichnet der Marinehistoriker Angus Konstam die rasante Entwicklung der Küstenstreitkräfte in britischen Gewässern nach. Bis Ende 1942 war die Streitmacht auf fast 10.000 Offiziere und Mannschaften und rund 300 Schiffe, darunter Zerstörer und schnelle Motorkanonenboote, angewachsen. Anfänglich bestand ihre Hauptaufgabe in der Verteidigung britischer Küstenkonvois, doch im Laufe des Jahres 1941 gingen sie zunehmend in die Offensive über die Nordsee und den Ärmelkanal. Der Höhepunkt war der Angriff der MTBs auf Scharnhorst und Gneisenau im Februar 1942 während des "Kanal-Vorstoßes" - ein selbstmörderisches Manöver, das jedoch die Öffentlichkeit faszinierte. Im darauffolgenden Monat verlief die Teilnahme der Küstenstreitkräfte am Angriff auf Saint-Nazaire deutlich erfolgreicher, aber nicht weniger riskant. Reich illustriert, erzählt diese Studie die dramatische Geschichte der Entstehung der Küstenstreitkräfte und beschreibt deren Expansion und Kampfeinsätze in den ersten Kriegsjahren.
Gruppe
Bücher (ladenneu)
Autor
Konstam, Angus
Titel
Royal Navy Coastal Forces 1939-42
Details
Englischer Text, Paperback, sehr viele Fotos, taktische Diagramme, Farbillustrationen von Schiffen und Abb. der Schiffsbewaffnungen. 80 Seiten.
Zustand
Ladenneu
Untertitel
Fast craft in the Channel and North Sea
Osprey Publishing Ltd. Chawley Park, Cumnor Hill OX2 9PH Oxford, Vereinigtes Königreich